BBS Walsrode als Umweltschule ausgezeichnet

Nachhaltiger Umweltschutz: Markus Steinbach überreichte die Auszeichnungen an Stefan Gerhardt, Amelia Watorowska, Katrin Nottorf und Mahir Reso Hassan (von links) von der BBS Walsrode.„Bildung für nachhaltige Entwicklung“, ist ein Ausspruch der Vereinten
Nationen aus dem Jahr 2005. Nachhaltiger Umgang mit der eigenen Lebenswelt und der
Blick auf die zur Verfügung stehenden Ressourcen und auf spätere Generationen rücken
heute immer mehr in den Vordergrund.

An den Berufsbildenden Schulen Walsrode werden diese Themen intensiv seit vielen Jahren
intensiv abgebildet. Mit der Schülerfirma „goBango“ vertreibt Fairtrade-Produkte, zum
Beispiel Bananen, Limonaden und Schokolade. Die Schülerfirma „Reborn“ stellt Produkte wie
Federtaschen, Notizblöcke und Bücherständer aus Altmaterialien, zum Beispiel aus
Einwegflaschen, einseitig bedrucktem Papier und alten Schulbüchern her und vertreibt diese
auf Messen und Weihnachtsmärkten. Beiden Projekten übereichte Kultusminister Grant
Hendrik Tonne vor kurzem im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf die Auszeichnung
„Umweltschule in Europa/ Internationale Nachhaltigkeitsschule“. „Jedes Jahr ist die Jury von
Umfang und vom kreativen Reichtum der Projekte beeindruckt“, bemerkte Markus
Steinbach, Regionalkoordinator der Umweltschulen in der Regionalabteilung Lüneburg.
Zukünftig stehen u. a. Projekte wie die verbesserte Trennung und Vermeidung von Müll sowie die internationale Vernetzung im Sinne des „Eco-Schools-Connecting“ zur Förderung
des Nachhaltigkeitsgedankens auf dem Programm der BBS Walsrode.

Quelle: Walsroder Zeitung vom 24.10.2019

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