Frithjof Röthemeyer und Wolfgang Steidele aus dem Kollegium der BbS Walsrode verabschiedet

Zwei, die gehen: Frithjof Röthemeyer und Wolfgang Steidele (von links) wurden aus dem Kollegium der BbS Walsrode verabschiedet.„Verlasse die Schule, wenn es dir am besten gefällt“, interpretierte BbS-Schulleiter André Kwiatkowski eine italienische Weisheit zum Ausscheiden von Frithjof Röthemeyer (Abteilungsleiter) und Fachlehrer Wolfgang Steidele aus dem Kollegium der Berufsbildenden Schulen (BbS) Walsrode.

Eigentlich ist Frithjof Röthemeyer ein sehr heimatverbundener Mensch und hätte gern nach dem Studium seinen „Kirchturm“ in Minden wieder in Sichtweite haben wollen. Das hat nicht ganz geklappt. 1987 verschlug es den jungen Lehrer für Bautechnik und Religion an die BbS Walsrode. „Eigentlich nur für kurze Zeit“, denn er wollte wieder zurück in seine Heimat Minden. Die „kurze Zeit“ dauerte 31 Jahre an. Generationen haben im Berufsgrundbildungsjahr, später Berufsfachschule der Bautechnik seinen Unterricht erlebt und durchlebt. Schüler auf den Weg zu bringen in eine gefestigte Zukunft, war sein Ziel. Darum hing sein Herz immer am Bereich der Berufsorientierung.

2002 übertrug man ihm die Verantwortung als Abteilungsleiter. Mit Herzblut führte er erst den Bereich Bau, Holz, Farbe, nach der Neustrukturierung dann die Berufsorientierung.

Anders liest sich der Lebenslauf von Wolfgang Steidele: Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten, Aufbau von Jugendgruppen, Heilerziehungspfleger. Bunt gemischt, ohne gerade Linie. Auch er wollte nur drei Jahre an den BBS bleiben. Geworden sind daraus acht. Vorwiegend unterrichtete Steidele in Räumen der „Außenstelle“ an der Schmersahlstraße als Fachlehrer im Bereich der Ausbildung verschiedener sozialer Berufe. Mit Humor und launischen Worten interpretierte er in seinem Rückblick seine Zeit an den BbS wAlsrode. Acht Abteilungsleiter habe er während seiner Zeit erlebt. Mit einem weinenden und lachenden Auge legte Wolfgang Steidle seinen Parkausweis ab. Er freue sich aber darauf, das Schulgebäude in Zukunft als Gast betreten zu können, um so ein "geiles Team" wieder zu sehen.

Quelle: Walsroder Zeitung vom 04.07.2018

TOP