BbS Walsrode punkten bei Jury des Bundesumweltministeriums durch Einsatz für Nachhaltigkeit

Auf dem richtigen Weg: Die Berufsbildenden Schulen Walsrode wurden von der Jury des Bundesumweltministeriums für ihre Arbeit rund um den Ressourcenschutz ausgezeichnet.„Mitmachen, Ressourcen schützen und Zukunft leben. Ressourcenschule! Wir sind aktiv!“ Eine Auszeichnung mit diesem Slogan hat der stellvertretende Schulleiter der Berufsbildenden Schulen (BbS) Walsrode, Arne Kuhne, in Empfang genommen. Die BbS sind eine von nur drei Berufsschulen in Deutschland, die damit bedacht wurden, bundesweit haben 17 Schulen die Auszeichnung erhalten.

Sabine Huck vom Bundesumweltministerium nahm die Auszeichnung vor. „Eine Sensibilisierung im Umgang mit Ressourcen findet in der Berufsausbildung statt“, sagte sie. Walsrodes Bürgermeisterin Helma Spöring regte zum Nachdenken beim Umgang mit Ressourcen an: „Sie sind endlich.“ Sie begrüßte den Wettbewerb und die Beteiligung der BbS Walsrode als „Schnittstelle“ zwischen Ausbildung und Arbeitsmarkt.

„Wir sind aktiv“, freute sich Katrin Nottorf als verantwortliche Lehrkraft für Nachhaltigkeit an den BbS. Nachhaltiger Ressourcenschutz in Verbindung mit Unterricht finde sich in zahlreichen Projekten wieder. Die Schülerinnen Natalia Kubicki und Sarah Kuhlmann von der Berufsfachschule Wirtschaft stellten die Einzelbereiche des Schülerunternehmens „Gobango“, vor. In Kooperation mit dem Weltladen Walsrode sind sie seit vielen Jahren ein fester Bestandteil der Schule. Angefangen mit einem Bauchladen, vertreibt das Unternehmen mittlerweile mit einem festen Stand eine Auswahl an fair gehandelten Produkten.
Fachpraxislehrer Jürgen Dunecke demonstrierte den Gästen die Vorteile eines Schweißsimulators, der seit dem vergangenen Jahr für die Grundlagen und ersten Kenntnisse in der Schweißausbildung eingesetzt wird. „Materielle Ressourcen minimieren ohne Qualitätsverluste in der praktischen Ausbildung“: Phillip Heldt von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen zeigte sich begeistert vom Fortschritt der Digitalisierung, der an den Berufsbildenden Schulen in der Ausbildung von Handwerksberufen Einzug gehalten habe. Aber nicht nur Schülerprojekte spielten bei der Bewertung eine Rolle. Auch vermeintlich einfache Dinge wie Mülltrennung oder Insektenschutz fanden durchaus Beachtung. Begeistert zeigten sich die Jurymitglieder Huck und Heldt auch von der Pinselauswaschmaschine als nachhaltigem Ressourcenschutz.

Quelle: Walsroder Zeitung vom 20.04.2018

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