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Angebot erweitert: Die Berufsbildenden Schulen Walsrode mit Teamleiter Jan van de Klok, Schulleiter Andre Kwiatkowski und Abteilungsleiterin Kristine Friedhoff (von links) informieren am 2. Juni über die Teilzeitausbildung zum staatlichen Betriebswirt.Zum 1. Februar 2016 bieten die Berufsbildenden Schulen Walsrode mit der Einführung der Fachschule Betriebswirtschaft in Teilzeit Fachkräften aus dem Bereich Wirtschaft, die auf eine abgeschlossene Berufsausbildung verweisen können, eine neue Perspektive in ihrer beruflichen Qualifikation.

Die dreijährige Weiterbildung in Teilzeitform berechtigt nach einem erfolgreichen Abschluss die Berufsbezeichnung „staatlich geprüfter Betriebswirt/staatlich geprüfte Betriebswirtin“ zu führen und qualifiziert so zum Einstieg in die mittlere bis höhere Führungsebene. Darüber hinaus erwerben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Fachhochschulreife sowie die Hochschulzugangsberechtigung für ein Studium an einer niedersächsischen Universität oder Hochschule. Einem anschließenden Studium steht also nichts im Wege.

Skepsis: Bäckerauszubildende Meike Schütt (re.) war überrascht von der „groben“ Technik bei der Croissants-Herstellung.Erfahrungen im Beruf sind mehr denn je gefragt -wenn sie zudem im Ausland gesammelt werden konnten, erhöht sich die Chance auf einen erfolgreichen beruflichen Werdegang. Die Ausbildungsbetriebe aus der Bäckerinnung Soltau-Fallingbostel bieten ihren Auszubildenden gemeinsam mit den Berufsbildenden Schulen (BBS) Walsrode seit vielen Jahren an, während der Ausbildungszeit für zwei Wochen die „Geheimnisse" der französischen Backkunst direkt in Frankreich kennenzulernen.

Partner des diesjährigen Projektes war das Lycee Georges Baptiste in Canteleu in der Nähe der Stadt Rouen (Normandie). Gefördert vom Deutsch-Französischen Jugendwerk und unterstützt von den Organisationen EuropaDirekt aus Dresden und Cefir aus Dunkerque in Frankreich haben die Ausbildungsbetriebe und die BBS Walsrode für Auszubildende im Bäckerhandwerk einen solchen Austausch durchgeführt.

Aufarbeitung als AntriebDiese eine Nummer wird die 90-Jährige nicht mehr los: 41948. In Auschwitz-Birkenau war sie nicht mehr Esther Bejarano oder das Kind mit Spitznamen Krümel, sie war nur noch jene Nummer, die ihr schmerzhaft auf den linken Arm tätowiert worden war. Jahre nach dem Krieg ließ sie die Nummer mehr schlecht als recht entfernen. In ihren Erinnerungen wird sie indes für immer eingebrannt bleiben, wie so vieles, was sie unter dem Nazi-Regime ertragen musste.

Die Kirche wird unterstützt: Jürgen Dunecke und André Kwiatkowski (von links) übergaben eine Rampe an die Kirchengemeinde Honerdingen-Meinerdingen.Das Team um Wolfgang Wagner verrichtet auf dem Friedhof Meinerdingen auch in diesem Jahr freiwilligen Dienst. Bei den Arbeiten fallen unter anderem große Mengen an Grüngut an, die über einen Container beseitigt werden. Damit eine sichere Entsorgung des Grüngutes gewährleistet wird, haben Schüler der Berufsfachschule Metall an den Berufsbildenden Schulen Walsrode unter der Leitung von Fachpraxislehrer Jürgen Dunecke eine Rampe für die Containerauffahrt gebaut.
Schulleiter André Kwiatkowski betonte bei der Übergabe an Siiri Eggers vom Kirchvorstand Meinerdingen die Wichtigkeit von praxisnahen Projekten für Schüler, da sie nur so den realen Bezug für den Beruf erkennen würden. Weitere Projekte zur Unterstützung der ehrenamtlichen Arbeit sollen im Rahmen des Unterrichtes ermöglicht werden.

Quelle: Walsroder Zeitung vom 27.03.2015 (re)

Seit mehreren Jahren nutzen Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums der Berufsbildenden Schulen (BBS) Walsrode die Möglichkeit, im Rahmen des Skikurses Erfahrungen zu sammeln. Mit einer abschließenden Kursfahrt ins Zillertal wurde es „ernst“: 24 Schülerinnen und Schüler des 12. und 13. Jahrganges erlebten die Bedingungen im Skigebiet Hoch-Zillertal-Kaltenbach. Dort konnten sie ihre fahrerischen Fähigkeiten auf den Abfahrten verbessern. Tipps gab es von den Sportlehrern Inga-Lena Röper und Jens Artschwager von der BBS.

Quelle: Walsroder Zeitung vom 21.03.2015

Von Walsrode nach Hannover: Christiane Fischer wurde nach zwölf Jahren an den Berufsbildenden Schulen Walsrode von den bisherigen Kollegen im Rahmen der Gesamtkonferenz verabschiedet. Nun ist sie Schulleiterin der BBS 14 in Hannover und freut sich auf diese Aufgabe.Schullandschaft erlebt Veränderungen und macht auch vor den Berufsbildenden Schulen Walsrode nicht halt. Mit dem Start in das Schuljahr 2014/2015 hat eine Neustrukturierung der Abteilungen an den Berufsbildenden Schulen Walsrode eingesetzt.

„Ich will endlich lernen, wie es richtig geht“: Werner Stockhofe hat im Alter von 60 Jahren die Ausbildung zum Tischler begonnen. Der frühere Bauleiter der Wolff Walsrode AG besucht fünfmal die Woche die BBS Walsrode, wo er einen eigenen Werkzeugspind besitzt.Anfang Mai geht es auf Klassenfahrt. Segeln auf dem Ijsselmeer. „Ich freue mich darauf“, sagt Werner Stockhofe, Schüler der Berufsbildenden Schulen in Walsrode. Stockhofe geht gerne zur Schule, vor allem aber tut er es freiwillig, denn er hat ein Ziel: Nach seiner Abschlussprüfung will er direkt in den Ruhestand gehen, um sich seinem Hobby zu widmen: der Tischlerei. Der Schüler mit dem grauen Bart ist der älteste Schüler, der jemals die Einjährige Berufsfachschule Holztechnik an den Berufsbildenden Schulen in Walsrode besucht hat - Stockhofe ist 61 Jahre alt.

Projekt Sozialpädagogik: Die Anforderungen wurden geändert. Das Projekt der Fachschule Sozialpädagogik der BBS Walsrode war ein voller Erfolg. In Kleingruppen wurden Ideen gesammelt und kreativ umgesetzt.Projekte zu initiieren, dokumentieren und evaluieren wird ein immer wichtigerer Bestandteil in der Ausbildung der Schülerinnen und Schüler der Fachschule Sozialpädagogik der Berufsbildenden Schulen Walsrode zu staatlich anerkannten Erziehern. Um diesen Anforderungen weiterhin gerecht zu werden, wurde der Fokus in der Projektarbeit in dieser Ausbildung verschoben und angepasst. Inhalte aus dem Projektmanagement wurden unter anderem dabei herangezogen.

Zeitlich sind die Projekte kürzer geworden, sie werden aber mit mehr Nähe zur Praxis von den angehenden Erzieherinnen und Erziehern entwickelt. Ideen und Wünsche der Einrichtungen bieten dabei immer mehr Grundlagen zur Umsetzung. Hilfestellung und Anregungen erhalten die angehenden Fachkräfte in dem Projekt von den erfahrenen Mitarbeitern der Einrichtungen.

 Dabei lernten die französischen Auszubildenden viele neue Techniken bei der Herstellung kennen.Kornstangen am Spieß, Zwiebelbrot mit Griebenschmalz, Stollenwolken oder Wiener Knoten - Das Angebot an Back- und Konditorprodukten bei der Abschlussveranstaltung war groß. Die Schüler der Berufsbildenden Schulen (BbS) Walsrode hatten die Leckereien gemeinsam mit französischen Auszubildenden aus Rouen beim ersten Austauschprogramm hergestellt.

Eine Woche lang durften die zehn jungen Bäcker und Bäckerinnen aus der Normandie bei Roland Ehlers, Bäcker und Lehrer für Fachpraxis an der BbS, und seinen Schülern etwas über die Geheimnisse deutscher Backkunst erfahren. Zum ersten Mal waren Auszubildende aus Frankreich zu Besuch an der BbS in Walsrode.

Spezialwerkzeug gefertigt: Schüler des BVJ Metall der Berufsbildenden Schulen Walsrode und der Klaus-Dieter-Haehn-Schule übergaben einen Fahrradwender an die Polizei Walsrode und Rotenburg.Es war ein interessanter Spezialauftrag: „Bau von Fahrradwendern“ - so lautete die Aufgabenstellung Anfang des jüngsten Schuljahres für die Schülerinnen und Schüler des Berufsvorbereitungsjahr Metalltechnik der Berufsbildenden Schulen (BbS) Walsrode in Kooperation mit der Klaus-Dieter-Haehn-Schule. Auftraggeber waren die Polizeikommissariate Walsrode und Rotenburg.

Fachpraxislehrer Jürgen Dunecke band beide Schulen über den gesamten Zeitraum in alle Abschnitte dieses besonderen Projektes ein. Von der Planung, über Schweißarbeiten bis zum Lackieren. „Mit dieser realen Aufgabe wurden Schülerinnen und Schüler beider Schulen fit gemacht für den Beruf erklärte Schulleiter Andre Kwiatkowski bei der Präsentation der Ergebnisse gegenüber den Auftraggebern.

Mit der Installation einer Berufsfachschule Sozialassistenz als Teilzeitausbildung zum 1. August 2015 reagieren die Berufsbildenden Schulen Walsrode auf die geänderten Anforderungen des „KiTaG" (Gesetz über Tageseinrichtungen für Kinder). Daraus resultiert ein dringlicher Bedarf an Drittkräften in Krippen in der Region.

Wollen Teilzeitausbildung installieren: Claudia Baden (Abteilungsleiterin), Schulleiter Andre Kwiatkowski, Inga-Lena Röper (Teamleiterin Sozialassistenten) und Dr. Holger Küls, Fachberater für Sozialpädagogik bei der niedersächsischen Landesschulbehörde (von links), präsentierten das Konzept der Teilzeit-Berufsfachschule Sozialassistenz.

„Einrichtungen, deren Drittkräfte nicht über diese oder ähnliche Qualifikationen verfügen, können zukünftig keine Bundesmittel zur Unterstützung erhalten", erläutert der Schulleiter der Berufsbildenden Schulen (BbS) Walsrode, Andre Kwiatkowski, die neue Situation. Die Zielpersonen für den neu installierten Bildungsgang an den BbS Walsrode kommen künftig aus Krippen oder anderen pädagogischen Einrichtungen, die in der Regel eine Qualifikation in der Kinderpflege, als Spielkreisgruppenleiterin oder auch Kindertagespflegerin, sogenannte Tagesmütter, haben.

Die wichtigen Beratungsgespräche, das weiß auch Dorothea Schwegler, wird es an diesem Tag nicht geben. „Vielleicht aber eine erste Kontaktaufnahme“, sagt die Schulsozialarbeiterin der Berufsbildenden Schulen (BbS) Walsrode. Seit 1999 organisiert Schwegler den Aktionstag „An wen kann ich mich wenden“ an ihrer Schule - und der Name sagt im Prinzip schon vieles über den Inhalt: Etwa 50 Selbsthilfegruppen, Vereine, Verbände und Institutionen stellen jeweils am letzten Freitag im November ihre Arbeit vor und zeigen so den Schülern auf, wo es Hilfe gibt, wenn Probleme auftauchen oder bereits da sind.

Ein  wichtiger Tag, um Informationen zu sammeln:  „An wen kann ich mich  wenden“ heißt der Aktionstag in den BBS Walsrode, an dem etwa 50  Gruppen, Vereine, Verbände und Institutionen sich und ihre Arbeit  vorstellen.

„Auch ich kann mich an einem solchen Tag informieren, was es für Angebote gibt", sagt Schulsozialarbeiterin Schwegler, was ein ganz angenehmer Nebeneffekt für ihre Arbeit ist, aber nun wahrlich nicht im Vordergrund steht. Denn dort im Mittelpunkt sollen die Schüler und ihre Probleme stehen.

„Sehr  ärgerlich“:  Andre Kwiatkowski bedauert, dass die Deutsche Gesellschaft  für Internationale Zusammenarbeit den Flug nach Äthiopien wegen der  Ebola-Gefahr kurzfristig abgesagt hat. „Aber das Projekt ist nicht  gestorben“, stellt der Leiter der BBS Walsrode klar. Die Impfungen waren erledigt, die Koffer gepackt, der Pass lag bereit - doch dann wurde der Flug, der Andre Kwiatkowski nach Addis Abeba in Äthiopien hätte bringen sollen, kurzfristig abgesagt. Die Ebola-Gefahr sei zu groß, hieß es. So verbrachte der Leiter der Berufsbildenden Schulen Walsrode die Herbstferien zu Hause.

Urlaub hätte Kwiatkowski im ostafrikanischen Land nicht machen wollen. Vielmehr wollte er dabei mithelfen, eine Kooperation zwischen verschiedenen Berufsbildenden Schulen in Deutschland und Einrichtungen in Afrika aufzubauen, insbesondere für technische Ausbildungsberufe.

An wen kann ich mich wenden? Unterschiedliche Bereiche werden beim Infotag am Freitag, 28. November, im Forum der BBS Walsrode vertreten sein.„An wen kann ich mich wenden?" ist seit 1999 eine feste Veranstaltung, bei der Institutionen und Selbsthilfegruppen immer am letzten Freitag im November (in diesem Jahr 28. November) in den Berufsbildenden Schulen Walsrode über ihre Arbeit informieren.

Austausch  unter Lehrkräften: Velka Nedyalkova, Schulleiterin in Bulgarien, erhält  von BBS-Leiter Andre Kwiatkowski, Einblicke in den Schulalltag.„Öffnung von Schule und Europa“: So umschreibt BBS-Schulleiter Andre Kwiatkowski die Idee, die hinter dem Praktikum der bulgarischen Lehrerin Velka Nedyalkova an den Berufsbildenden Schulen Walsrode steckt (bis 29. November). Der pädagogische Austauschdienst der Kultusministerkonferenz (PAD) fördert solche Projekte.

Vielversprechende Zusammenarbeit: Francisco Balbas absolviert sein Freiwilliges Soziales Jahr mit Unterstützung von TV-Jahn Schatzmeister Horst Wonneberg, Mentor Michael Harnisch, Sportlehrer Max Heldberg und BBS-Schullei-ter Andre Kwiatko-wski (von links).Freiwilliges Soziales Jahr - kurz FSJ -, das bedeutet ein Jahr Orientierung, Engagement und erste Mitarbeit im angestrebten Berufsbereich. Meistens wird das FSJ, wie der Name schon andeutet, klassisch mit den sozialen Tätigkeitsbereichen wie zum Beispiel Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen oder Kindertagesstätten verbunden. Allerdings gibt es das Freiwillige Jahr mittlerweile auch in den Bereichen Sport, Kultur, Denkmalpflege und Politik. Dieses neue Angebot nutzt Francisco Balbas und macht nach seinem Schulabschluss nun ein sportliches FSJ.

„Berufe - gesucht - gefunden!" So lautete das Motto bei der 13. Walsroder Ausbildungsmesse, die am Donnerstag zum zweiten Mal in den Räumlichkeiten der Berufsbildenden Schulen (BBS) Walsrode stattfanden. Die Einrichtung kam angesichts von 70 Ausstellern (Rekord), rund 1350 Besuchern und parallel stattfindenden Unterricht an ihre Kapazitätsgrenzen. Die Nachfrage war groß - ebenso groß wie das Interesse von Unternehmen, um potenzielle Arbeitnehmer von morgen zu werben. Denn in Zeiten geburtenschwacher Jahrgänge gelingt es längst nicht mehr jedem Betrieb, Azubis in ausreichender Zahl zu finden.

 

 

Ausdruckstarke Werbung: Mit diesem Bild auf dem Flyer werben die BBS für die Walsroder Ausbildungsmesse.70 Aussteller und mehrere Mitmachstationen präsentieren sich während der „Walsroder Ausbildungsmesse“ die am kommenden Donnerstag in den Räumen der Berufsbildenden Schulen Walsrode stattfinden wird. Vertreter aus Handwerk, Handel, Verbänden und Dienstleistungsunternehmen stehen dabei für Fragen der Besucher zu Verfügung.

Hinter den bekannten Möglichkeiten der Berufsausbildungen aus Bereich Handwerk oder Bürobereich können sich viele etwas vorstellen. Aber was ist die Aufgabe von einem Flachglasmechaniker oder welche Arbeiten erledigt ein Kom-munikationsdesinger. Für Fragen zu diesen Ausbildungsberufen und vielen Weiteren bekannten und unbekannten Berufen stehen die Betriebe und Einrichtungen mit ihren kompetenten Ansprechpartnern an diesem Tag zur Verfügung.

Vorreiterrolle in der Teilzeitausbildung: Die BBS Walsrode, Verden und Rotenburg mit ihren Schulleitern Andre Kwiatkowski, Manfred Runge und Wolf Hertz-Kleptow (von rechts) beschreiten neue Wege mit einer gemeinsamen Teilzeitausbildung in der Sozialpädagogik.

Startschuss für die Fachschule Sozialpädagogik in Teilzeitausbildung: Mit dem Beginn des neuen Schuljahres gehen die Berufsbildenden Schulen Walsrode, Rotenburg und Verden neue Wege und unterzeichneten in der vergangenen Woche einen Kooperationsvertrag zu einer gemeinsamen sozialpädagogischen Teilzeitausbildung - eine einmalige Form in Niedersachsen. Eine Teilzeitklasse bzw. einen Bildungsgang, der von mehreren Berufsbildenden Schulen gleichzeitig auf der Basis eines Kooperationsvertrages oder einer Vereinbarung angeboten wird, ist einmalig in Niedersachsen. Darauf verwies die stellvertretende Landrätin des Landkreises Rotenburg/Wümme und Mitglied des Landtages, Elke Twesten, in ihrem Grußwort während der offiziellen Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zwischen den drei Schulen.

Hoher Investitionsbedarf: Nach Berechnungen der Kreisverwaltung müssen in den kommenden fünf Jahren rund zehn Millionen Euro in den BBS-Standort Walsrode investiert werden.

Die Kreisverwaltung hat dem Kreisschulausschuss in dessen jüngster Sitzung umfangreiches Zahlenmaterial präsentiert. Hintergrund war die Frage aus der Politik, wie stark der Kreishaushalt in den nächsten Jahren durch Schulbaumaßnahmen belastet wird. Antwort: Die Verwaltung plant zwischen 2015 und 2020 Investitionen an den Schul-standorten in Höhe von rund 40 Millionen Euro, zusätzliche Wünsche der Schulen eingerechnet sogar 50 Millionen Euro. Zum Vergleich: Zwischen 2002 und 2013 investierte der Landkreis 117 Millionen Euro an die Schulen im Heidekreis.

Um den Investitionsbedarf zu ermitteln, der auch mit der Zahl an nötigen Unterrichtsräumen zusammenhängt, legte die Verwaltung ihren Berechnungen die Schülerentwicklungszahlen zu Grunde. Daran lässt sich aber nicht nur ablesen, welche Summen an welchen Standorten in den nächsten Jahren zu investieren sind - es wird im Ansatz auch schon deutlich, dass manche Schulstandorte, so wie Hodenhagen und Neuenkirchen, in die Einzügigkeit, andere von der Drei- in die Zweizügigkeit fallen, „möglicherweise könnte es sogar noch trauriger aussehen“, kommentierte die Erste Kreisrätin, Helma Spöring, die Zahlen. Allerdings ging es bei der Präsentation der „Schulbaulandschaft“ nicht um die zukünftige „Schullandschaft“ - obwohl jeder der Anwesenden wusste, dass beides unmittelbar miteinander zusammenhängt.

Gut besuchte Veranstaltung: Zusammen mit Lars Klingbeil diskutierten Urban Überschär (Frie-drich-Ebert-Stiftung), Cornelia Baden, Elke Starostzik, Wolfgang Hensoldt und Andre Kwiatkowski (von links).Was ist Schule? Eine vielseitige Einrichtung zur Vermittlung von Bildung als Grundlage für das ganze Leben? Oder ein Dienstleister, Zubringer für die Wirtschaft, Lieferant möglichst passgenauer und funktionierender junger Menschen? Das war ein Aspekt einer intensiven Diskussionsveranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung in der Walsroder Stadthalle, zu der auch der Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil eingeladen hatte -Thema: „Berufliche Bildung im ländlichen Raum als Chance für den Wirtschaftsstandort Heidekreis“. Die Veranstaltung war so gut besucht, dass Stühle fehlten. Auf dem Podium saßen Fachleute, von denen jeder einzelne den Abend hätte alleine bestreiten können - was sich aufgrund der Dichte und Komplexität des Themas und der vielen Aspekte aber auch als Handicap erwies: Klare Antworten und Handlungsstrategien gab es am Ende nicht.Mit dem Wirtschaftsberater Wolfgang Hensoldt, der an der KGS in Schwarmstedt das Patenschaftsprojekt seit Jahren mit organisiert, saß ein Pragmatiker auf dem Podium, der sich für eine klare Wirtschaftsausrichtung aussprach, denn: „Schüler, die den Standort verlassen, kommen meistens nicht wieder und gehen der Region verloren.“ Schule sei noch nicht gut genug vernetzt mit der Wirtschaft, und Politik und Schule dürften nicht alleine entscheiden; Wirtschaft müsse mit einbezogen werden.

Rund Begrüßung der neuen Schüler: Schulleiter Andre Kwiatkowski hielt eine Empfangsrede für die Schulanfänger an der Berufsschule.1500 neue Schülerinnen und Schüler begrüßte Schulleiter Andre Kwiatkowski zum Start in das neue Schuljahr 2014/2015 an den Berufsbildenden Schulen Walsrode. Im kommenden Schuljahr besuchen 1900 Schülerinnen und Schüler das regionale Kompetenzzentrum für berufliche Bildung in Walsrode. „Sie werden viele Änderungen und Neuerungen erfahren“, sagte Schulleiter Kwiatkowski in seiner Begrüßung. Im Hinblick auf die Bau- und Sanierungsmaßnahmen an den Gebäuden wird dabei etwas mehr Konzentration von einigen von Lernenden als auch von den Lehrenden abverlangt werden.

Quelle: Walsroder Zeitung vom 30.09.2014

Kreativität gefragt: Marcel Pohlmann bei der Herstellung seines Twisters, gefüllt mit einer Frischkäse-Tomaten-Schinken-Füllung.Buttercremeschnitte, Roggenmischbrot, Weizenkleingebäcke und ein Snack auf einem tourier-ten Hefeteig: So lautete die Aufgabenstellung der Gesellenprüfung der Bäckerinnen und Bäcker in der diesjährigen Abschlussprüfung in den Räumen der Berufsbildenden Schulen Walsrode. Kreativität und Ideenreichtum ist eine Grundvoraussetzung, um Rohstoffe in schmackhafte und optisch ansprechende Gebäcke zu verwandeln. Den angehenden Gesellinnen und Gesellen des Bäckerhandwerks gelang die Umsetzung der Aufgaben zum Teil eindrucksvoll, sie überzeugten die Prüfungskommission mit ihren Ergebnissen. Die Prüfung verlangte aber auch eine Rezeptberechnung. Zum aufwändigsten Teil gehörte die Gestaltung von zwei verschiedenen Gebäckformen für einen Snack. Die einzelnen Herstellungsprozesse mussten in der Planung des sechsstündigen Arbeitstages untergebracht werden.

Mehr als 100 Dienstjahre verließen mit Beginn der Sommerferien die Berufsbildenden Schulen (BBS) Walsrode. Tischlermeister Eduard Otterstätter, Maurermeister Heinrich Brüns, Sozialpädagogin Hildegard van Megen-Bock und der Abteilungsleiter des Beruflichen Gymnasiums, Jörg Lobert, verabschiedeten sich zum Teil nach mehreren Jahrzehnten in den Ruhestand.Abschied aus der Schule: Schulleiter Andre Kwiatkowski dankte Jörg Lobert, Hildegard van Megen-Bock, Heinrich Brüns und Eduard Otterstätter (von links) für ihre Arbeit.

Kaufmännisches Projekt hat sich durch den Laden „Bunte Vielfalt" in der BBS bewährt

An der Ausgabe von Getränken und kleinen Snacks hat sich zu Beginn der großen Pause bereits eine Schlange gebildet. Jetzt beginnt für Sandra Alhusen, Semir Alp, Hayat Öküzbogan, Anna Schadeck, Llisa Stöckmann, Kim-Eileen von Alm und Henrike Heins die Zeit höchster Konzentration und Geschäftstüchtigkeit. Sie alle sind Schülerinnen und Schüler im Berufsvorbereitungsjahr der Berufsbildenden Schulen und möchten nach dieser Zeit einmal im Einzelhandel ihr Geld verdienen. Derzeit üben sie ihren Berufswunsch schon einmal praktisch im Kiosk „Bunte Vielfalt" aus. 2014-07-28 schuelerladen

 Sparkasse kürt regionalen Schulsieger des Deutschen Gründerpreises für Schüler

Alle Mitglieder der Teilnehmergruppen sind Schülerinnen und Schüler des Fachs „Betriebswirtschaft mit Rechnungswesen/Controlling“ (BRC) der BBS Walsrode.2014-07-25 gruenderpreis

Den ersten Platz erlangte die Gruppe „Papas Colores“ mit ihrer Idee, mit bunten Pommes aus Biokartoffeln einen Wettbewerbsvorteil zu erzielen. Dafür gab es für die Gruppe von der Sparkasse ein Preisgeld von einhundert Euro. Auf dem zweiten Platz landete die Gruppe „Lefinitiso“ mit der Geschäftsidee eines Duftspenders, der mit einem Sensor mittels Erkennung der Körpertemperatur unterschiedliche Düfte ausgibt. Dafür gab es fünfundsiebzig Euro Prämie. Platz 3 erreichten mit gleicher Punktzahl die Gruppen „Safety Thumb“ mit einem Autoschlüssel, der individuelle Einstellungen im Auto speichert, sowie die Gruppe „Athene“, die mittels Sender und Empfänger auf die Suche nach verlegten Gegenständen im Haus geht. Dafür gab es jeweils fünfzig Euro Preisgeld.  

Umrahmt von vielen guten Wünschen, die den Abschlussklassen der Berufsfachschulen Pflege- und Sozialassistenz sowie der Fachschulen Heilerziehungspflege und Sozialpädagogik mit auf den Weg gegeben wurden, fand am Dienstag die Abschlussfeier der Abteilung Soziale Berufe der Berufsbildenden Schulen (BbS) Walsrode statt.Schulleiter Andre Kwiatkowski beschrieb den zahlreichen Schülern, Gästen und dem anwesenden Kollegium die tatsächliche Bedeutung des Begriffes „sozial“ und war bei seiner Recherche im Zeitalter der „Generation Smartphone“ auf äußerst zutreffende Verknüpfungen von Lerninhalten der „sozialen Schulformen“ mit der feierlichen Verabschiedung von Schulabgängern gestoßen.

1991 gab es in Deutschland nur 3000 registrierte Stammzellenspender - mittlerweile sind es 4,5 Millionen. Und seit gestern sind es noch einmal einige mehr. 900 Schüler haben sich an der großen Typisierungsaktion an den Berufsbildenden Schulen (BBS) Walsrode, organisiert von den Heilerziehungspflegeklassen I und II, beteiligt.2014-07-23 typisierung1

Grundsätzlich werden Energiegutachten in Auftrag gegeben, um in Gebäuden Energie und damit auch Kosten einzusparen. Das war auch das Ziel, als für die Berufsbildenden Schulen Walsrode mit europäischen Fördermitteln ein solches Gutachten erstellt wurde. Das Ergebnis hat alle Erwartungen übertroffen und sorgt dafür, dass beim Heidekreis sehr viel Energie und auch Geld freigesetzt werden müssen. Landrat Manfred Ostermann bestätigte im WZ-Gespräch, dass für notwendige Sanierungsmaßnahmen Ausgaben von rund 13 Millionen Euro hochgerechnet worden sind. Doch damit nicht genug. Auch an anderen Schulgebäuden besteht akuter Handlungsbedarf. Die Diskussion um Investitionen, die über 50 Millionen Euro liegen dürften, wird auch die Grundsatzdiskussion um die Zukunft von Schulstandorten auslösen. Angesichts rückläufiger Schülerzahlen stehen die Kreistagspolitiker vor der Frage, ob sie in Gebäude investieren wollen, die in absehbarer Zeit leer stehen.im Visier: Auch der Flachdachbereich des Hauptgebäudes weist großen Sanierungsbedarf auf.

Urkunde zum Jubiläum: Wolfgang Puschmann (rechts) gratulierte dem stellvertretenden BBS-Leiter Rolf Scharlemann zum 40-jährigen Bestehen der FOS Technik.Die Verabschiedung der Fachoberschul-Absolventen Technik und erstmals Wirtschaft der Berufsbildenden Schulen Walsrode war am Donnerstag keine „normale“ Abschlussfeier - ganz abgesehen davon, dass es sich für Schülerinnen und Schüler am Ende ihrer Schulzeit nie um normale Abschlussfeiern handelt; für sie sind sie einmalig. Aber in diesem Jahr feierte die Fachoberschule Technik ihr 40-jähriges Bestehen - Grund genug also, das Ereignis entsprechend der Bedeutung des Anlasses zu würdigen. Und dafür eignete sich niemand besser als die Erste Kreisrätin Helma Spöring, die vor 40 Jahren zum ersten Jahrgang gehörte, der in Walsrode die „Fachoberschule Ingenieurwesen Technik“ - wie sie damals hieß - besuchte.

„Poetry Slam“ und Abiturzeugnisse für die erfolgreichen Absolventen der Beruflichen Gymnasien der BBS Walsrode

62 Schülerinnen und Schüler haben an den Beruflichen Gymnasien Gesundheit und Soziales, Technik sowie Wirtschaft der berufsbildenden Schulen Walsrode ihre Allgemeine Hochschulreife erlangt.Die Absolventen des Beruflichen Gymnasiums der BBS Walsrode

„Geht das aber schnell", staunte einer der Nachwuchsbäcker aus dem Kindergarten unterm Regenbogen aus Südkampen mit großen Augen über vielen kleinen Brötchen, die die Maschine innerhalb weniger Sekunden aus dem Teigballen formte.2014-06-21 Kindergartenbaecker

Bei blauem Himmel und schwierigen Windverhältnissen legten Marius Petersen, Chris Helmke und Anna-Lisa Schaidt (von links) aus Klasse zwölf des Beruflichen Gymnasiums der Berufsbildenden Schulen (BBS) Walsrode ihren „kleinen" Segelschein nach den Richtlinien des Verbandes Deutscher Segelschulen ab.Segelschein

Die Bevölkerung wird älter und braucht für Pflege professionelle Fachkräfte mit fundiertem Wissen. Die Ausbildung zur Pflegeassistentin oder zum Pflegeassistenten an den Berufsbildenden Schulen (BBS) Walsrode bietet die Grundlage für viele weitere Berufe in der Pflege und Erziehung, wie beispielsweise den anschließenden Besuch der einzigen Fachschule Heilerziehungspflege im Heidekreis.Üben am Objekt: Um erste Erfahrungen bei der Körperhygiene mit pflegebedürftigen Menschen zu sammeln, üben die Auszubildenden an Puppen.

Die BBS Walsrode engagiert sich im Nachhaltigkeitsnetzwerk BBS futur 2.0 für einen zukunftsorientierten Unterricht. Das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderte und von der Deutschen UNESCO-Kommission ausgezeichnete Projekt verfolgt das Ziel, ökonomische, ökologische und soziale Nachhaltigkeit in der Unterrichts-, Schul- und Personalentwicklung von berufsbildenden Schulen zu etablieren und die Kooperation von Schulen mit regionalen Unternehmen zu fördern.

Absolventen von 1974 werden gesucht!

Mit Beginn des Schuljahres 1973/1974 starteten die ersten Schüler und Schülerinnen in die Fachoberschule (FOS) Technik an den berufsbildenden Schulen Walsrode.

So ganz einfach ist die Beziehung nicht immer zwischen Europäischer Union (EU) und den Menschen, die dort leben. Merkwürdige Regulierungsvorhaben stehen auf der einen Seite, zahlreiche Fördermittel, die aus Brüssel in die Regionen fließen, auf der anderen Seite. Doch was genau ist eigentlich die EU? Welche Chancen und Mechanismen verbergen sich hinter diesem Konstrukt? Der stellvertretende BBS-Schulleiter Rolf Scharlemann (rechts) freut sich über das neue Angebot eines EU-Info-Points an seiner Schule, das von Anna-Lena Sender (Zweite von rechts) und Martina Faltin (Vierte von rechts) vom Europe Direct Informationszentrum in Lüneburg aufgebaut wurde.

Für viele Schülerinnen und Schüler der allgemeinbildenden Schulen bricht nach den Sommerferien ihr letztes Schuljahr an. Sie stehen dann vor der Frage, was passiert eigentlich nach der Schule? Welchen Beruf möchte ich eigentlich ergreifen? Am 16. Oktober bieten die Berufsbildenden Schulen Walsrode in Kooperation mit dem Arbeitsamt und der Oberschule Walsrode mit der „Walsroder Ausbildungsmesse" daher interessante Möglichkeiten, um beim Berufswunsch Unterstützung zu finden.

Vorbereitungen laufen bereits: Im Oktober wird es wieder eine „Walsroder Ausbildungsmesse“ in den Räumen der Berufsbildenden Schulen geben.

Mit Frankreich verbinden viele Menschen kulinarische Genüsse wie Rotwein und Baguette. Seit vielen Jahren ermöglichen die Berufsbildenden Schulen (BBS) Walsrode gemeinsam mit der Bäckerinnung Soltau-Fallingbostel einigen Bäcker-Auszubildenden ein zweiwöchiges Praktikum in Frankreich. 2014-05-05 Baeckeraustausch

„Eine tolle Kooperation zwischen Nord-und Südkreis" - mit diesen Worten lobte Landrat Manfred Ostermann die Zusammenarbeit der Osterwaldschule Schneverdingen und der Berufsbildenden Schulen (BBS) Walsrode. 2014-04-30 Fussballtore

Auf Erkundungstour gehen: Berufsbildende Schulen Walsrode geben Einblick in ihre Aus- und Fortbildungsangebote.Daria Franczok und Laura Göcht gaben Hinweise zum Besuch der Fachoberschule Wirtschaft

Eine Fahrkarte statt einer Eintrittskarte und eine Baustelle als Bühne - mehr bedurfte es nicht, um sich vom Forum der BbS auf die Walsroder Bahnhofsbaustelle versetzt zu fühlen. 2014-04-03 theater1

Am „Zukunftstag" prüften sechs Schülerinnen und Schüler im Alter von zehn bis dreizehn Jahren für sich, ob wesentlicher Bestandteil ihrer beruflichen Zukunft einmal die Berufsbildenden Schulen Walsrode werden könnten.Zukunftstag an den Berufsbildenden Schulen Walsrode

Heidewerkstätten übergeben Verkaufswagen für Fairtrade Wirtschaft-Live-Projekt der BbS WalsrodeHeidewerkstätten: Erzieherin Anna Stinton (vierte von rechts) und Tischlermeister Christian Trempenau (Bildmitte ) Geschäftsführer der goBANgo: Jasmin Krunkenberg (links) und Oliver Plinta (dritter von rechts) Lehrkräfte: Stefan Gerhardt (vierter von links) und Joachim Thomas (zweiter von rechts) sowie Koordinatorin Frau Fischer (rechts)

Tag der politischen Parteien an den Berufsbildenden Schulen: Werbung für Europa-Wahl - Werbung für Europa.Politiker und Schüler im Gespräch: unter anderem Lars Klingbeil und Gudrun Pieper

Neuordnung an den Berufsbildenden Schulen in Walsrode / Anforderungen aus der Wirtschaft

Planspiel in der Fachoberschule Wirtschaft. 
Wie funktioniert eigentlich Politik im Europäischen Parlament? Mit dieser Frage beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule Wirtschaft, Klasse 12.1, der Berufsbildenden Schulen Walsrode im Hinblick auf die Wahlen zum Europäischen Parlament am 25. Mai. Auf Initiative des Informationszentrums der EU europe direct in Lüneburg gab es einen Einblick in die Europäische Politik mit dem Ziel, als EU-Botschafter mit Hilfe einer Ausstellung zur Europäischen Union an den Berufsbildenden Schulen Walsrode aktiv zu werden.Ungewohnte Rolle: Julia Wagner (Mitte) leitete den Ausschuss für Menschenrechte in dem Planspiel Europäisches Parlament.

Ein Bahnhof taugt als Metapher für das Leben. Die einen warten länger als die anderen, für viele ist er nur eine Etappe auf dem Weg zum Ziel, das bisweilen nur über Umwege oder Zwischenstopps erreichbar ist.

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BBS-Schüler bauen eine Konstruktion für die Grundschule Süd

Fertige Bühne: Schulleiterin Sibylle Jäger von der Grundschule Süd aus Walsrode nahm von Martin Henric Petri, Holztechnik, Thomas Schinner, Farbtechnik, und Jürgen Dunecke, Metalltechnik (vorne, von links), von der BBS Walsrode die Bühne in Empfang.

 

BBS Walsrode organisieren gemeinsam mit der Bäckerinnung einen Berufswettkampf.Das sieht lecker aus: Marcel Pohlmann gewann den Berufswettkampf der Bäcker an der BBS Walsrode. Er überzeugte mit exakter Arbeit und innovativen Produkten

Schulischer Teil der Berufsausbildung erfolgreich abgeschlossen

Ende November schon Zeugnisse kriegen? Das geht, wenn man den Ausbildungsberuf des Verwaltungsfachangestellten lernt. Die Auszubildenden gehen im so genannten Blockunterricht zur Berufsschule, das heißt, in jedem Ausbildungsjahr für etwa drei Monate am Stück die Schulbank an den Berufsbildenden Schulen Walsrode drücken. Und so gibt es im dritten und letzten Jahr der Ausbildung die Zeugnisse schon jetzt. Alle dreizehn Schülerinnen und Schüler der diesjährigen WVA 3 haben seit Freitag, dem 29. November erfolgreich den schulischen Teil der Ausbildung hinter sich gebracht. Besonders erfolgreich war dabei die Klassenbeste, Katrin Vervat, mit einem Notendurchschnitt von 1,2. Im Walsroder Samocca wurde dieser wichtige Zwischenschritt der Berufsausbildung ein wenig gefeiert. Bis zum Sommer geht es nun nochmal in die Betriebe, zum Beispiel bei der Stadt Schneverdingen, dem Landkreis Heidekreis oder des Bundespolizei Aus- und Fortbildungszentrums Walsrode, bevor es in die praktische Prüfung geht.

WVA-Abschluss 2013

Aktuell gute Bedingungen für Familie und Beruf

Freude über das „Fami-Siegel“: Karin Thorey überreichte das Zertifikat, das die „guten Rahmenbedingungen für Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ an den BBS Walsrode dokumentiert, an Schulleiter Andre Kwiatkowski.Ende August 2012 treffen der Leiter der Berufsbildenden Schulen Walsrode, Andre Kwiatkowski, und Karin Thorey vom Überbetrieblichen Verbund in der Villa Wolff in Bomlitz erstmals aufeinander. Thema damals: Ausbildungsmodelle in Teilzeit. Die beiden kommen miteinander ins Gespräch und tauschen sich in den folgenden Monaten immer wieder aus. 28. November 2013: Die BBS Walsrode wird mit dem „Fami-Siegel“ ausgezeichnet.

Interessante Informationen von A bis W

Wenn Vera Graf Walo nahe kommt, weiße Ringe und Sprungbretter aufeinandertreffen, Wendepunkte markiert und zum „wat tun" animiert werden, dann ist wieder der letzte Freitag im November. Jedes Jahr an diesem Tag findet im Forum der Berufsbildenden Schulen (BBS) Walsrode die Veranstaltung „An wen kann ich mich wenden?" statt. Mehr als 40 Institutionen und Selbsthilfegruppen aus der Region, von A wie Arbeitsagentur bis W wie Wendepunkte, sind vor Ort vertreten.

Am Stand der Lebensberatung konnten die Jugendlichen auch etwas über sich lernen - bei einem „Spiel der Liebe“ und am „Familienbrett“.

 

Möglichst nah an der Realität und praxisnah soll Unterricht stattfinden. Dazu eröffneten 25 Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule Wirtschaft mit dem Schwerpunkt Einzelhandel der Berufsbildenden Schulen Walsrode nach viermonatiger Vorbereitungsphase ein Schülerladenprojekt „Paper and Pen".

Voller Tatendrang: Die Geschäftsführerinnen Adriana Hackel und Melanie Klein freuen sich auf das Projekt

 

Die Anforderungen an Schule auch außerhalb des fachlichen Bereichs wachsen. So müssen Schülerinnen und Schüler zu Projektorten fahren, die Lehrer wiederum ihre Schützlinge an ihren Praktikumsplätzen besuchen. Die Berufsbildenden Schulen in Walsrode haben diesen zeitlichen und räumlichen Herausforderungen nun einen schicken neuen Flitzer entgegen zu setzen: Mit Hilfe von knapp 20 Firmen aus der Region konnte ein Renault Kangoo angeschafft werden, der nun auch als rollendes Werbeplakat für die Sponsorpartner - vom TÜV bis zum Modegeschäft - unterwegs ist.

Das Auto ist zugelassen auf den Landkreis und steht ab sofort für die BBS zur Verfügung. Das Autohaus Pankotsch hat Unterstützung bei der technischen Wartung zugesagt, doch das meiste, so Schulleiter Andre Kwiatkowski, „sollen die Schüler hier bei uns selbst machen". Einen Spitznamen hat der Wagen übrigens auch schon: „Schulkänguru".

Quelle: Walsroder Zeitung vom 14.11.2013

Vorbereitung muss sein

Berufsfachschule Wirtschaft der BBS Walsrode machte ein Bewerbungstraining

Klasse BF WH mit Frau Friedrichsen-Kneifel

Theoretischer Unterricht ist die eine Seite der Vorbereitung auf die Bewerbung für einen Ausbildungsberuf, die die Schülerinnen und Schüler der Einjährigen Berufsfachschule Wirtschaft der Berufsbildenden Schulen Walsrode bisher kennenlernten. Jetzt folgte ein praktischer Teil in Form von Bewerbungsgesprächen mit Sandra Friedrichsen-Kneifel, Personalreferentin aus dem Industriepark Walsrode. „Der erste Eindruck“ öffnet weitere Türen und Friedrichsen-Kneifel zeigte den angehenden Bewerbern, worauf es in einem Bewerbungsgespräch ankommt. „Schlechte oder gar keine Vorbereitung auf ein Bewerbungsgespräch gehen gar nicht“, gab die erfahrene Personalreferentin den interessierten Schülerinnen und Schülern als wichtigsten Hinweis mit.

Die BBS Walsrode gratulieren Frau Hildegard van Megen-Bock zu ihrem Dienstjubiläum! Die Lehrkraft der Abteilung Soziale Berufe und Pflege ist seit 40 Jahren im Dienste des Landes Niedersachsen und seit mehr als 20 Jahren an unserer Schule tätig.

Ganz nebenbei – und das mit Leib und Seele – ist die Jubilarin seit einigen Jahren Gleichstellungsbeauftragte der BBS Walsrode. Sie wurde im Rahmen einer Gesamtkonferenz durch den Schulleiter André Kwiatkowski gebührend geehrt. Schulleitung und Kollegium wünschen Frau van Megen-Bock weiterhin alles Gute mit der Ergänzung: „Bleiben Sie, wie Sie sind!" und begleitendem Applaus aller Anwesenden!

 

Unsere Schule war mit einer Mannschaft beim 6. Ämtermarathon-Waldlauf in Soltau am 27. September vertreten.

behoerdenmarathon 2013

WZ Ausbildungsmesse 2013

„Vielfalt" - der Name ist Programm

1300 Schüler, 45 Aussteller, zahlreiche Ausbilder und Auszubildende: Die erste Ausbildungsmesse in den Räumen der Berufsbildenden Schulen Walsrode am Mittwoch war ein voller Erfolg. Es gab eine Vielzahl an Vorträgen, Aktionen und Informationen zu den unterschiedlichsten Berufen - vom Kfz-Mechatroniker über Bankkaufleute und Zerspanungstechniker bis zum Erzieher, Altenpfleger und sogar Reeder. Damit wurde die Messe, die als Gemeinschaftsprojekt von BBS und Oberschule Walsrode für alle Einrichtungen im südlichen Heidekreis (Ausnahme: Samtgemeinde Schwarmstedt) auf die Beine gestellt worden war, ihrem Motto vollauf gerecht: „Vielfalt". (mey)

Walsrode, 28. August 2013. Schulen lehren, aber sie können auch noch einiges lernen – zum Beispiel im Bereich Gesundheit. Dieses Ziel hat jetzt die BbS Walsrode ins Auge gefasst, die sich erfolgreich bei der niedersächsischen Initiative „Gesund Leben Lernen“ (GLL) beworben hat. Startschuss war der Beginn des neuen Schuljahrs. Schulleiter André Kwiatkowski bringt es für seine Schule auf den Punkt: „Was für Berufstätige das Büro oder die Werkbank ist, ist für uns die Schule, nämlich eine Umgebung, in der wir gemeinsam einen Großteil unserer produktiven Zeit verbringen. Da gibt es viele Ansatzpunkte, um das Miteinander für alle gesundheitsförderlicher zu gestalten.“

Über die vergangenen zehn Jahre haben sich rund 200 Schulen zwischen Harz und Nordsee an GLL beteiligt. Kooperationspartner sind die Landesvereinigung für Gesundheit, die gesetzlichen Krankenkassen, der Gemeinde-Unfallversicherungsverband Hannover und die niedersächsischen Ministerien für Soziales und Kultur. Auf einer landesweiten Veranstaltung in Hannover trafen jetzt 16 neu hinzukommende Schulen auf 23, die die zweijährige Projektphase abgeschlossen haben und „Richtfest“ feiern. Ihre Aufgabe ist nun, die gemachten Erfahrungen in Sachen Gesundheit in den Schulalltag zu integrieren und auszubauen.

Auch nach zehn Jahren Projektarbeit ist das Interesse an gesunden Rahmenbedingungen in niedersächsischen Bildungseinrichtungen offenbar unverändert stark, wie die Kooperationspartner erfreut feststellen. „Die Tatkraft und die Phantasie, die die Beteiligten an den Tag legen, bezeugen ein erfreulich waches Gesundheitsbewusstsein“, so AOK-Präventionsbera-terin Brigitte Klatt anerkennend.

Sie moderiert in Projektschulen die Steuerungsgruppe mit Schülervertretern, Lehrkräften, Eltern- und Personalvertretung sowie der Schulleitung. Hier werden die Ziele für die jeweilige Schule erörtert und festgelegt.

Beispiele für gesundheitliches Engagement an Schulen:

  • • Etablierung eines täglichen Pausenimbisses
  • • Renovierung von Schultoiletten und Pausenraum
  • • Gestaltung von Schulhof und Lehrerzimmer
  • • Stressvermeidung durch Verbesserung der Kommunikation im Kollegium
  • • Einbau von Bewegung in den Schulalltag.

Informationen zu dem Projekt sind erhältlich bei AOK-Präventionsberaterin Brigitte Klatt unter der Telefonnummer 05141/ 970 46 645 oder im Internet unter www.gesundheit-nds.de.

Die Lehrkräfte an unserer Schule haben zwei Tage vor dem Ferienende eine gemeinsame Radtour in der Umgebung von Walsrode unternommen.

Gruppenfoto Kollegiumsausflug 2013

Nach der alljährlichen Gesamtkonferenz mit dem "Briefing" fürs neue Schuljahr haben sich viele unserer Kollegen gemeinsam mit dem Fahrrad auf eine Tour begeben. Unter Anderem konnte man so in lockeren Gesprächen die neuen Kollegen kennenlernen und auch die Berichte aus der unterrichtsfreien Zeit austauschen. Mit Stopps zur Flüssigkeitsaufnahme und natürlich der Rast für den geplagten Körper sind alle gesund und munter (trotz Panne unterwegs) wieder an der BBS angekommen. Hier konnten sich noch einmal alle stärken und die einzelnen Teams verabredeten sich auch schon für die anstehenden Unterrichtsplanungen des kommenden Schuljahres. So können unsere Schüler beruhigt in die Schule kommen - Das Lehrerteam ist fit!

An unserer Schule wurden sieben neue Lehrkräfte im Jahr 2013 eingestellt.

Neue Lehrkräfte an unserer Schule

Wie man auf dem Foto sehen kann, beginnen unsere neue Kolleginnen und Kollegen das neue Schuljahr relaxed und mit viel Spass. Nach einer Gesamtkonferenz mit dem üblichen "Briefing" zu Beginn eines jeden Schuljahres war das Kennenlernen bei wirklich hervorragendem Wetter eine leichte Sache.

Auf dem Foto sind von links nach rechts abgebildet: T. Wemme, A. Dröge, J. Szewczynski, K. Stöbener, A. Kwiatkowski (Schulleiter), M. Wemme, K. Loges und J. A. Benitez Morales. Alle neuen Kollegen freuen sich schon sehr auf den bevorstehenden Schulalltag.

 

Bewohnerinnen und Bewohner der Wohnstätten der Lebenshilfe Walsrode begegnen Schülerinnen und Schülern der Berufsbildenden Schulen Walsrode - Abteilung Soziale Berufe.

Es sind TeilnehmerInnen der Fachschule Sozialpädagogik und Heilerziehungspflege, die sich über den normalen Unterricht hinaus in einem Optionalen Lernangebot engagieren,

Die erstplatzierte Gruppe „allTouch" (Caren von Kieckebusch, Laura Artschwager, Patrick Peters und Ole Diringer)
beschäftigte sich mit dem Thema eines Bezahlsystems, bei dem sich der Benutzer mit seinem Fingerabdruck legitimiert. Dafür erhielt die Siegergruppe einen Gutschein im Wert von 250 Euro von der Sparkasse.

(Von Rechts): Nadine Truffel, Projektbetreuerin, Schulleiter André Kwiatkowski, Profilfachlehrerin Kerstin Lewits,  Jörg Lobert, Koordinator der Abteilung Berufliches Gymnasium und Markus Grunwald, Leiter Kommunikation der Kreissparkasse Walsrode mit Teilnehmern und Siegern der diesjährigen Spielrunde.

Den zweiten Platz und 150 Euro sicherte sich das Team „Goldene Eule" (Hendrik Sichon, Marie-Kristin Suhr, Malte Dierks, Niklas Radtke, Julia Verstraate). Die Idee: Ein Nachtsichtgerät als Nachrüstlösung für Autos. Den dritten Platz erreichten die Schüler der Gruppe Technical explorers (Katharina Niederquell, Sandra Roberts, Denise Vesper, Albina Omerovic). Die Geschäftsidee ist ein Gerät, welches verschiedene Fleischsorten erkennt und so Verbraucher vor falsch deklarierten Lebensmitteln schützt. Sie erhielten dafür 100 Euro.

Die Teilnehmergruppen der Berufsbildenden Schulen Walsrode stärken beim Planspiel „Gründerpreis für Schüler" ihre Team- und Führungsqualitäten und beweisen über vier Monate ihre Fähigkeit, komplexe Fragestellungen mit Engagement und Kreativität zu lösen.

Unsere Schule war mit zwei Mannschaften beim 10. Eckernworth-Waldlauf vertreten.

 BBS Team 1 und BBS Team 2

In einem ersten Arbeitstreffen der Berufsbildenden Schulen Walsrode (BBS) und der AF Personalpartner GmbH (AFP) wurden die Meilensteine für die zukünftige Zusammenarbeit festgelegt.

Die beiden 12. Jahrgangsklassen des beruflichen Gymnasiums für Gesundheit und Soziales BG-Q 12.1 und BG-Q 12.2 besichtigten im Rahmen des Unterrichtsfaches Betriebs- und Volkswirtschaftslehre das Airbus-Werk in Bremen am 07. November 2012.

Berufliches Gymnasium Klasse BG-Q12.1 und BG-Q12.2

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