Neuigkeiten

In der 38. Kalenderwoche (18.09.2017 - 22.09.2017) wird neben den Automaten in der BbS Walsrode ein neuer Wasserspender installiert.

Die alten Trinkflaschen werden danach nicht mehr akzeptiert.

Alle Trinkflaschen die in diesem Schuljahr gekauft wurden, funktionieren weiter!

 

Neue Trinkflaschen gibt es beim Hausmeister Herr Feistauer für 2,50 € zu kaufen!

Sie stellten sich den Fragen der Schülerinnen und Schüler: (von links) Agnes Hasenjäger (Die Linke), Dirk Mende (FDP), Ellen Gause (Bündnis90/Die Grünen), Kathrin Rösel (CDU), Hendrik Jürgens (FDP) und Lars Klingbeil (SPD).Zwei Stunden lang haben rund 100 Schülerinnen und Schüler der BBS Walsrode von den Kandidaten für die kommende Bundestagswahl zu politischen Themen Antworten gefordert. An fünf Stationen warteten die Gastgeber mit zuvor bei Workshops zusammengestellten Fragen. Die Themen überschrieben sie mit „Ausbildungsbaustelle Deutschland?", „Wie sicher ist sicher", „Wie, kein Platz (für Flüchtlinge und Ausländer)?", „Soziale (Un-)Gerechtigkeit?" und „Demokratie in der Krise?".

Es wurde bunt: In ihren eigenen Kabinen demonstrierten die Prüflinge, was sie in den vergangenen Jahren während ihrer Ausbildung gelernt haben.In der vergangenen Woche legten insgesamt sechs Lehrlinge aus dem Heidekreis den praktischen und gleichzeitig auch letzten Teil ihrer Gesellenprüfung zum Maler in den Räumlichkeiten der Berufsbildenden Schulen (BBS) in Walsrode ab, nachdem sie im Vorfeld bereits schriftlich geprüft worden waren. Betreut und bewertet wurden sie dabei vom Lehrlingswart August Rose, Obermeister Holger Keetz, dem stellvertretenden Obermeister Stephan Klug, Gesellenbeisitzer Horst Twiefel und Berufsschullehrer Thomas Schinner.

Die Siegerehrung (von links): Schulleiter André Kwiatkowski zusammen mit Lehrer Sascha Onnen, Sparkassen-Sprecher Markus Grunwald und den Teilnehmern des Planspiels.

Schüler der Berufsbildenden Schulen Walsrode (BbS) haben auch in diesem Jahr erfolgreich wirtschaftliches Praxiswissen im Rahmen des Wettbewerbs „Gründerpreis für Schüler“ erlangt.
Den ersten Platz erreichte die Gruppe „J.E.N.M.F. Adventure“ mit der sehr praxisnahen und gut durchdachten Idee eines festivaltauglichen Zeltes mit einer kombinierten Schlafunterlage. Dafür gab es für die Gruppe von der Sparkasse ein Preisgeld von 100 Euro.

Neue Erkenntnisse gewonnen: Roland Ehlers (BBS Walsrode), Andreas Stadtländer und Jan Meyer (von links) präsentierten die beeindruckenden Gebäcke aus dem zweitägigen Seminar mit Peter Yuen (2. von rechts).In den Bäckereien vor Ort gehören Plunder-Gebäcke zum Standardgebäck und haben auch im Unterricht der Auszubildenden im Bäckerhandwerk an den Berufsbildenden Schulen (BbS) Walsrode einen Schwerpunkt. Basis für die Herstellung der „süßen Teile“ ist ein Hefeteig, in den Butter durch eine spezielle Technik in dünnen Schichten eingearbeitet wird. Diese Technik beleuchtete der „Plunderweltmeister“ Peter Yuen aus Chicago bei einem Besuch an den BbS und stellte seine Ansätze der Herstellungstechnik und die daraus entstandenen kreativen Gebäckideen in einem Seminar in der Bäckerakademie Nord in Hannover zur Verfügung.

Erschütternd: Harry S. berichtete Schülern des Beruflichen Gymnasiums der BBS Walsrode von seinem Leben, das über 20 Jahre hinweg praktisch nur aus Geldbeschaffung und Drogenkonsum bestand.Vom Unterricht ständig ferngeblieben. Am Ende sogar die Schule abgebrochen. Keinen Abschluss in der Tasche. Perspektivlosigkeit. Statt einen Beruf zu erlernen und in einer gesicherten Existenz zu leben, kann der Weg auch auf die „schiefe Bahn“ führen. Im Rahmen des beruflichen Profilfachs Pädagogik/ Psychologie des Beruflichen Gymnasiums der Berufsbildenden Schulen (BbS) Walsrode wurde im 12. Jahrgang ein Projekt zum Schwerpunkt „Problematische Lebensläufe im Übergang von Schule und Beruf“ angeboten.

Besuch aus dem Kindergarten: Bäckermeister Roland Ehlers mit dem Nachwuchs an der Teigmaschine.Neun polnische Auszubildende zum Speditionskaufmann und Restaurantfachkräfte und zwei Lehrkräfte besuchten für fünf Tage die Berufsbildenden Schulen Walsrode. „Diese deutsch-polnische Schülerbegegnung ist eine große Unterstützung bei dem Blick auf Schule und Lernen in anderen Ländern", erklärt Jürgen Dunecke, eines von fünf Mitgliedern des Organisationsteams der BBS Walsrode.

Besuch aus dem Kindergarten: Bäckermeister Roland Ehlers mit dem Nachwuchs an der Teigmaschine.Jeden Tag gibt es Brot oder Brötchen. Aber was braucht ein Bäcker eigentlich alles, um sie herzustellen? Antworten und Erklärungen gab es für die kommenden Schulkinder des Kindergartens unterm Regenbogen aus Südkampen in der Lehrbäckerei der Berufsbildenden Schulen Walsrode (BBS) von Fachlehrer Roland Ehlers. Fasziniert schauten die angehenden ABC-Schützen Bäckermeister Ehlers beim Einteilen des Hefeteiges zu. Anschließend verarbeiteten sie die portionierten Teiglinge zu Osterhasen, von denen ein großer Teil schon auf dem Weg nach Hause verzehrt wurde.

Im Gespräch: Die ehemalige Absolventin der Heilerziehungspflege, Julia Dettmer (2. von links), berichtete Lehrerinnen und Schülern über ihren Berufsalltag.Profis für Inklusion und Pflege - das umschreibt den Beruf des Heilerziehungspflegers am besten. Bundesweit wurde der erste Ausbildungsgang im Jahr 1958 eingerichtet. An den Berufsbildenden Schulen (BBS) Walsrode gehört der dreijährige Ausbildungsgang „Heilerziehungspflege " (HEP) seit mehr als 14 Jahren zum festen Angebot.

Das Auge isst mit: Till Wilke von der Landbäckerei Meyer gewannDas Zeitmanagement bei unterschiedlichen Arbeitsschritten sorgt in der Bäckerei für eine tägliche Herausforderung. Eine gute Zeiteinteilung ist aber nötig, um täglich leckere Produkte anzubieten. Zehn Wochen vor der Abschlussprüfung begaben sich die Auszubildenden aus dem dritten Lehrjahr in einem von den Berufsbildenden Schulen (BBS) Walsrode und der Bäckerinnung Soltau- Fallingbostel initiierten Berufswettkampf unter realistischen Bedingungen unter Zeitdruck in eine solche Situation.

Über die Arbeit der Berufsbildenden Schulen Walsrode informierte sich die CDU-Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper bei Schulleiter André Kwiatkowski (Mitte) und seinem Stellvertreter Arne Kuhne.Über die Arbeit der Berufsbildenden Schulen Walsrode (BBS) informierte sich die CDU Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper bei Schulleiter André Kwiatkowski und seinem Stellvertreter Arne Kuhne. Als Vorsitzende des Europa-Ausschusses interessierte sich die Abgeordnete besonders für das anstehende EU-Ausbildungsprogramm der Jugendlichen aus Spanien, der BBS, VHS und dem Heidekreis.

„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, dieses Motto haben sich mehr als 1000 Schulen in ganz Deutschland auf die Fahnen geschrieben. Auch im Heidekreis arbeiten viele Schülerinnen und Schüler unter dieser Überschrift für mehr Toleranz und Demokratie in der Gesellschaft.
Beim traditionellen Neujahrsempfang der Heidekreis-SPD im Januar konnten einige Schüler ihre Arbeit vorstellen. Als Dank und zur Unterstützung der Schülerprojekte hatte die SPD auf dem Neujahrsempfang zu Spenden für die Schüler-AGs aufgerufen. Rund 800 Euro kamen dabei zusammen. Der Unterbezirksvorstand der SPD gab 200 Euro oben drauf, so dass eine SPD-Delegation mit dem SPDVorsitzenden Lars Klingbeil insgesamt 1000 Euro an die Demokratie-AGs des Gymnasiums Soltau, der OBS Soltau, der KGS Schneverdingen, der BBS Walsrode und Felix Nußbaum-Schule in Walsrode übergeben konnten.

Ein Handwerk, aber auch große Unterschiede: Französische Bäckerlehrlinge bekamen in den BBS Walsrode einen Einblick in die Vielfalt des Gehackten.

Deutsch-französischer Bildungsaustausch für Auszubildende des Bäckerhandwerks wird fortgesetzt

Manon Patou ist von der Vielfalt der Brote und des Gebäcks überwältigt. „Wir arbeiten meist mit Hefe", erzählt sie in den Berufsbildenden Schulen (BBS) Walsrode. Sie ist eine der zehn Auszubildenden des Bäckerhandwerks im zweiten Lehrjahr aus Beauvais in Frankreich, die in diesem Jahr an dem bereits seit mehreren Jahren bestehenden Bildungsaustausch mit der deutschen Schule teilnehmen. In Kooperation mit den BBS Verden und den Bäcker-Innungen Walsrode und Osterholz-Verden waren bereits Ende 2016 angehende deutsche Bäcker zu Gast in Frankreich.

Das Bid zeigt (von links) Schulleiter Andre Kwiatkowski, Leiter der Berufsschule Arne Kühne und Frank Augustin, Personalleiter Wipak, bei der Übergabe.Wipak hat den BBS Walsrode die Lernsoftware „Kunststofftechnik“ gespendet. Schulleiter Andre Kwiatkowski erläuterte, dass das Lernsystem im Wesentlichen für die Ausbildung zum Verfahrensmechaniker gedacht sei, aber auch wichtige Inhalte für die weitergehende Ausbildung zum dualen Studium, Meister oder Techniker biete. Das Bid zeigt (von links) Schulleiter Andre Kwiatkowski, Leiter der Berufsschule Arne Kuhne und Frank Augustin, Personalleiter Wipak, bei der Übergabe.

Zum ersten Mal stellt Wipak selbst elf Auszubildende ein. Interessierte junge Menschen können sich bewerben unter www.wipak.de.

Quelle: Walsroder Zeitung vom 08.03.2017

Erfolgreicher Abschluss: über eineinhalb Jahre absolvierten die Schülerinnen der Berufsfachschule Sozialpädagogik ihre Ausbildung berufsbegleitend in Teilzeit.Mit dem Song „Ein Hoch auf uns" von Andreas Bourani und unter der musikalischen Begleitung von Nadine Hennig verabschiedeten sich 23 Schülerinnen nach eineinhalb Jahren Teilzeitausbildung in der Berufsfachschule Sozialassistenz von den Berufsbildenden Schulen Walsrode.

Verabschiedung: Renate Peters (Mitte), Arbeitgeberverband Lüneburg-Nordostniedersachsen, verabschiedet Axel Menke und Monika Behrens.Gleich mehrere Jubiläen und zwei Amtswechsel hat der Arbeitskreis Schule-Wirtschaft am Donnerstag im Walsroder Restaurant „Anders" gefeiert. In der seit 60 Jahren bestehenden freiwilligen Kooperation der Wirtschaft mit Schulen, die organisatorisch dem Arbeitgeberverband angegliedert ist, engagieren sich Pädagogen und Vertreter der lokalen Unternehmen - auch im Heidekreis. Vor allem Berufsorientierung, aber auch der direkte Kontakt der Arbeitgeber zum möglichen Nachwuchs steht im Mittelpunkt der ehrenamtlichen Arbeit.

Projektmanagement gemeistert: Schüler der Fachschule Sozialpädagogik der BBS Walsrode präsentierten ihre Ergebnisse der Öffentlichkeit.Projekte und das dazugehörige Management sind zentrale Aufgaben im späteren Berufsleben von Erziehern. Die Grundlagen dafür werden in der Ausbildung der Fachschule Sozialpädagogik an den Berufsbildenden Schulen (BBS) Walsrode im Rahmen einer Projektwoche gelegt.

Neue Schulform ermöglicht Erweiterten Realschulabschluss (Erw. Sek. I) schon nach Klasse 11 und bessere Ausbildungschancen 

Ab dem Schuljahr 2017 erweitert die BBS Walsrode ihr Angebot um die Höhere Handelsschule dual plus für Realschulabsolventen. 
Die Höhere Handelsschule dual plus kombiniert die Vorteile der Einjährigen Berufsfachschule – Wirtschaft – für Realschulabsolvent(inn)en und der Fachoberschule Wirtschaft Klasse 11. Es handelt sich hierbei um einen dual organisierten Bildungsgang mit den Lernorten Schule und Praktikumsbetrieb. In der Schule stehen die Vermittlung einer kaufmännischen Grundbildung und die Systematisierung der Erfahrungen im Praktikumsbetrieb im Vordergrund. Im Praktikumsbetrieb soll der Schwerpunkt darauf liegen, Einblicke in wirtschaftliche Prozesse und Abläufe zu erhalten. 

Französische Gebäcke unter die Lupe genommen: Die Walsroder und Verdener Bäcker- und Fachverkäuferin-Auszubildenden arbeiteten zwei Tage in der Schulbäckerei mit französischen Auszubildenden.Baguette, Croissants, Brioche oder Macarons. Alles typische Leckereien der französischen Backkunst. Sieben Auszubildende zum Bäcker oder zur Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk, Schwerpunkt Bäckerei, aus den Berufsbildenden Schulen Walsrode und den Berufsbildenden Schulen Verden besuchten kurz vor Weihnachten für zwei Wochen das Nachbarland Frankreich.

BBS-Projekt: Jannika Bösche (li.) und Anthea Stelter bei der Befragung von Lesern an der Haltestelle in Ahlden.Auszubildende zur/zum Verwaltungsfachangestellten haben im Rahmen des Unterrichtes an den Berufsbildenden Schulen Walsrode ein Marketingkonzept für öffentliche Einrichtungen erstellt. Eine Projektgruppe mit den Auszubildenden Jannika Bösche und Anthea Stelter von der Samtgemeinde Schwarmstedt betrachtete dabei in ihrem Projekt speziell die Fahrbücherei des Heidekreises. Aus der ersten Analyse wurde deutlich, dass vorhandene Leser gehalten und neue gewonnen werden müssen.

Konzipiert, organisiert und auch gebaut: Hanna Pöllmann, Stefanie Krug, Haseghe Zahory und Larissa Langreder (von links) haben den neuen Ruhe- und Beratungsbereich für Kinder für den Verein „Frauen helfen Frauen“ in die Tat umgesetzt.Wenn Kinder Zeugen oder gar Opfer von häuslicher Gewalt werden, suchen sie instinktiv Schutz. Sie „verkriechen" sich. Unter einem Tisch, hinter einem Vorhang, irgendwo dort, wo sie hoffen dürfen, unentdeckt zu bleiben. Im Domizil des Walsroder Vereins „Frauen helfen Frauen" in der Sunderstraße 23 ist jetzt ein neuer Ruhe- und Beratungsbereich entstanden - ein Ort, an dem Jungen und Mädchen nach schlimmen Erlebnissen einen geschützten Raum vorfinden. In Kooperation mit den Berufsbildenden Schulen (BBS) und mit Hilfe mehrerer Sponsoren entstand ein abgeteilter Bereich, der dabei hilft, etwas entspannen zu können und Geborgenheit zu spüren. Mit einer kleinen Feier wurde die Neuheit am Freitag eingeweiht.

Berufsbildenden Schulen werden in den kommenden Jahren von Grund auf saniert. Geplant sind allgemeine Maßnahmen, aber auch der Einbau moderner Brandschutz- und SicherheitstechnikNach rund 40 Jahren sind die Hauptgebäude der Berufsbildenden Schulen Walsrode, die Fachleute vom Landkreis sprechen von den Bauteilen B, C, D und F, sanierungsbedürftig. Die Sanierung soll in den kommenden Jahren während des Schulbetriebes stattfinden und muss deshalb in Sanierungsabschnitte unterteilt werden. Dabei handelt es sich um notwendige brandschutz-und sicherheitsrelevante, aber auch allgemeine Sanierungsarbeiten, die auf den heutigen Stand der Technik und auf die aktuellen Erfordernisse der BBS abgestimmt werden.

Projekt „Junior“: Die Schüler der Berufsfachschule Wirtschaft der BBS Walsrode erhielten von Gerrit Geisbüsch (links) und Tim Schleheck (rechts) Einblicke in das Wirtschaftsleben und die Welt der Unternehmensgründung.Schüler der Berufsbildenden Schulen (BBS) Walsrode stellen sich in den kommenden Monaten den Herausforderungen unternehmerischer Selbstständigkeit. Unter dem Motto „Wirtschaft erleben" werden die Jugendlichen selbst aktiv und tauchen in die Welt der Unternehmensgründung ein.

Auf dem Podium diskutierten (von links) die ehemalige BBS-Schülerin Berivan Bozkurt, Sebastian Zinke (SPD), Ellen Gause (Grüne), Michael Müller (Junge Liberale/FDP), Klaus Kunold (WBL), Hermann Norden (CDU) und die BBS-Schülerin Anna Lena Tödter.Eine Frage an Hermann Norden, CDU: „Die Wahlplakate titeln ,Mehr Heimat' - wie kann ich das als Jugendliche mit Migrationshintergrund verstehen?" Norden antwortet, aber Berivan Bozkurt lässt noch nicht locker: „Wenn Sie sagen, Sie sind für Heimat - wogegen sind Sie dann?" Die 19-jährige Absolventin der Berufsbildenden Schulen (BBS) Walsrode und ihre „Moderationskollegin" Anna Lena Tödter, momentan noch Schülerin an den BBS, haben sich punktgenau vorbereitet, um fünf Parteien und je einen entsprechenden Kandidaten im Heidekreis vor der Kommunalwahl am 11. September ins Kreuzverhör zu nehmen. Damit handeln sie im Interesse der 150 Schüler, die vor ihnen im Forum der BBS sitzen - denn die sind fast alle Erstwähler und möchten sich ein möglichst aufschlussreiches Bild davon machen, welche Köpfe und Ideen sich hinter den Namen auf den Wahlzetteln verbergen.

Andre Kwiatkowski, Schulleiter der BBS Walsrode, und Barbara Walter vom Sportbund Heidekreis (v.l.) eröffneten die Kooperationsausbildung zum Übungsleiter C Breitensport.Gute Fachkräfte in den Krippen und Kindertagesstätten mit guten Kenntnissen im Bewegungssport sowie versierte und gut ausgebildete „Übungsleiter C Breitensport" in Sportvereinen - beides sind Mangelware.

Vor diesem Hintergrund starteten der Sportbund Heidekreis und die Berufsbildenden Schulen Walsrode kreisweit erstmalig ein Pilotprojekt der gemeinsamen Kooperation und bilden seit Anfang August 19 angehende Erzieherinnen und Erzieher zum Übungsleiter C für Breitensport aus. „An vielen Punkten der Erzieherausbildung und Ausbildung zum Übungsleiter kommt es aber zu Überschneidungen", erklärt BBS-Schulleiter Andre Kwiatkowski, der im Ehrenamt die Position des stellvertretenden Vorsitzenden im Sportbund Heidekreis bekleidet.

Mit dem neuen Schuljahr 2016/2017 starten auch knapp 1800 Schülerinnen und Schüler der Berufsbildenden Schulen Walsrode, von denen 800 ihren ersten Schultag in der vergangenen Woche hatten, in eine neue Herausforderung. Aber nicht nur für Schüler, auch für Lehrkräfte standen Veränderungen an. Als neues Gesicht wird Jan-Peter Schulz als Abteilungsleiter für den Bereich Unterrichts- und Qualitätsentwicklung die Schulleitung verstärken.

Multikulturell: 110 Schüler aus den Ländern Irak, Somalia, Guinea, Afghanistan und Syrien wurden an der BBS Walsrode entlassen.

Die Flüchtlingssituation ließ in den vergangenen Monaten an den Berufsbildenden Schulen die Schülerschaft multikulturell werden. „Alle unbegleiteten jugendlichen Flüchtlinge, die sich gemeldet haben, wurden an unserer Schule aufgenommen", so Schulleiter Andre Kwiatkowski der Berufsbildenden Schulen Walsrode in seiner Ansprache im Rahmen der Entlassung von 110 Schülern aus den Ländern Irak, Somalia, Guinea, Afghanistan und Syrien zurück. Kwiatkowski lobte die Integrationsbemühungen und Sprachfortschritte seitens der neuen Schüler.

Abschlussfeier der Beruflichen Gymnasien und Fachoberschulen der Berufsbildenden Schulen Walsrode: 101 Absolventen wurden am Donnerstag in der Walsroder Stadthalle verabschiedet.Es heiße ja „Berufsbildende Schulen", also Mehrzahl, hob Schulleiter Andre Kwiatkowski bei seiner Begrüßung hervor. Und damit wurde auch den zahlreichen Gästen bei der Abschlussfeier klar, warum die insgesamt 101 Absolventen aus sechs verschiedenen Schulen beziehungsweise Klassen stammen. Die jungen Frauen und Männer erhielten am Donnerstag in der Walsroder Stadthalle ihre Abitur-Zeugnisse und damit „die Befähigung für ein Studium", sagte Kwiatkowski.

„Wir waren in den vergangenen zwei bis vier Jahren ihr schulischer Ausbildungsbetrieb und der Partner für die Praxis", beschrieb Schulleiter Andre Kwiatkowski bei der Abschlussfeier der Berufsfachschulen Pflege- und Sozialassistenz sowie der Fachschulen Heilerziehungspflege und Sozialpädagogik die Bedeutung und Aufgabe der Berufsbildenden Schulen in Kooperation mit den Praxispartnern. Kwiatkowski wie auch Landrat Manfred Ostermann sagte den Absolventen der Abschlussklassen eine sehr gute berufliche Perspektive für die Zukunft voraus. „Ihre Berufe sind gefragt und werden aufgrund der Bevölkerungsentwicklung immer wichtiger." Der stellvertretende Bürgermeister Wolfgang Puschmann hoffte, dass sich die Absolventen in die Gesellschaft einbringen, mitarbeiten und mitentscheiden: „Sie werden im Heidekreis gebraucht."

Mit einem fulminanten Konzert begeisterte der „Umkhumbhane Choir“ aus Südafrika am vergangenen Freitag die Zuschauer im ausverkauften Foyer der BBS Walsrode. Mit ergreifenden Stimmen, explosiven Trommelrhythmen und mitreißenden Tanzeinlagen in farbenfrohen Kostümen erzeugten die Künstler einen beeindruckenden Spannungsbogen durch Szenen der Zulu-Historie.

Bernd und Anja Lipinski freuen sich über Ihren neuen Azubi Can Grlbb aus Syrien, der durch den Schulleiter der BBS Walsrode, Andre Kwiatkowski und Angela Freitag von „FUCHS“ zu dem Ausbildungsplatz kam (von links).„Als ich hier angekommen bin wusste ich, dass ich unbedingt eine Ausbildung brauche, das war das Wichtigste für mich." Der 18jährige Can Grib sitzt an einem großen Holztisch in den Räumen der Firma Lipinski in Dorfmark, als er diese Worte sagt. Er hat es geschafft und gemeinsam mit dem Verbundprojekt „Fachkräfte und Chancen sichern" (FUCHS) vom Landkreis und der Volkshochschule Heidekreis sowie den Berufsbildenden Schulen (BBS) Walsrode einen geeigneten Ausbildungsplatz gefunden. In dem Betrieb Lipinski für Heizungs- und Santiäranlagen fühle er sich verstanden, so der junge Syrer.

Nicht nur Theorie: Zur Ausbildung der angehenden Heilerziehungspfleger gehört auch ein großer Praxisanteil direkt in Einrichtungen wie Kindertagesstätten oder Heimen.Profis für Inklusion, das beschreibt den Beruf der Heilerziehungspfleger ziemlich treffend. Bundesweit wurde der erste Ausbildungsgang 1958 eingerichtet. An den Berufsbildenden Schulen Walsrode gehört der dreijährige Ausbildungsgang „Heilerziehungspflege" an den Berufsbildenden Schulen Walsrode mehr als 14 Jahren zum festen Angebot - und könnte eine Perspektive sein für Schüler, die bisher noch nicht wissen, was sie nach dem bevorstehenden Schulabschluss machen wollen.

„Du hast es drauf - zeig's uns!“: So lautet das Motto des Azubi-Förderprogramms der Sto-Stiftung. Seit 2012 läuft die Aktion für gute Auszubildende im Maler- und Lackiererhandwerk an allen beruflichen Schulen mit Malerklassen in Deutschland. Markus Wagner, BBS Walsrode, gehört in diesem Jahr zu den 100 Preisträgern. Er kann sich über einen neuen Werkzeugkoffer mit reichhaltiger Werkzeugausstattung passend zur Gesellenprüfung freuen. Zudem erhielt er ein Buchpaket zur Vorbereitung auf den theoretischen Teil der Prüfung.
Der Gesellenbrief und ein guter Berufsschulabschluss bietet Malergesellen gute Perspektiven im Handwerk und vielfältige Karrierechancen. Die aktuellen und zukünftigen Lehrlinge können anhand des wertvollen Preises nachvollziehen, dass sich Leistung eben doch lohnt.
An der feierlichen Übergabe des Preises nahmen neben Markus Wagner auch Malermeister Heiner Gümmer vom Rethemer Ausbildungsbetrieb, Vertreter der Maler- und Lackiererinnunng, der BBS Walsrode und Mitschüler des erfolgreichen Auszubildenden teil.

Quelle: Walsroder Zeitung vom 02.06.2016

14 familienfreundliche Betriebe ausgezeichnet: Der Überbetriebliche Verbund Familie und Beruf (ÜBV) übergibt in Soltau Familiensiegel an Unternehmen, Verwaltungen und die BBS Walsrode.
Die Hagebau Handelsgesellschaft in Soltau hat alles richtig gemacht. Bei der Bewerbung um das Familiensiegel des Überbetrieblichen Verbunds Familie und Beruf (ÜBV) als familienfreundliches Unternehmen erfüllte sie die Anforderungen zu 100 Prozent. Auch die Stadt Bad Fallingbostel und die BBS Walsrode sowie 14 andere Betriebe im Heidekreis können sich jetzt als familienfreundlich bezeichnen.

„Jeder in unserer Schule ist einer mehr von uns“: Dieses Motto haben sich die BBS Soltau um Raquel Garcia, Nadine Schröder, Gaby Tinnemeier und Joachim Unger (oben, von links) auferlegt und eine Willkommenskultur an den Berufsschulen fest verankert. In den Camps in Oerbke kümmern sich Helfer von DRK und Johannitern sowie zahlreiche Ehrenamtliche um Flüchtlinge. In den Kommunen des Heidekreises haben sich zu diesem Zweck Willkommensgruppen gegründet, die sich die Unterstützung der zurzeit 1597 Asylbewerber (Stand: Ende Februar) im Landkreis auf die Fahnen geschrieben haben. Viele Asylbewerber sind schulpflichtig und haben keine Ausbildung. An dieser Stelle setzen Programme der Berufsbildenden Schulen (BBS) in Walsrode und Soltau an.

Mithilfe von „Sprint“ und Sprachförderklassen sollen die jungen Menschen dort bestmöglich auf einen späteren Einstieg in die Berufsschule, in Praktika und Ausbildung vorbereitet werden. An den BBS Soltau ist sogar eine Willkommenskultur mit gemeinsamen Aktivitäten ausgerufen worden. Motto: „Jeder in unserer Schule ist einer mehr von uns.“

Zu Gast im „Land der Bortkultur“: Die Bäcker-Auszubildenden aus dem französischen Beauvais statteten den Walsroder Berufsschülern im Rahmen eines Austausches einen Rückbesuch ab.Deutschland und seine Brotkultur - miteinander verbunden wie Fußball und Bier, Karneval und Köln oder auch Frankreich und das Baguette. Und an dieser Stelle schließt sich der Kreis zwischen den Deutschen und Franzosen oder anders ausgedrückt: An dieser Stelle beginnt die Begegnung zwischen den Schülern der Berufsbildenden Schulen (BBS) Walsrode und den Schülern des Chambres de Metiers et de l'Artisanat. Verbunden in der Ausbildung des Backhandwerks und der Liebe zu feinem Gebäck, rustikalen Broten und ländestypischen Spezialitäten, lernten beide Gruppen sich im Rahmen des Austauschprogrammes Europa direkt kennen. Organisiert hat die kulturelle und kulinarische Weiterbildung für die angehenden Bäcker Roland Ehlers, Bäckermeister und Lehrer für die Fachpraxis an den BBS, und Irene Hemme, Theorielehrerin.

Projekt erfolgreich beendet:  Die teilnehmenden Schülergruppen präsentierten die Ergebnisse ihrer Hospitation in der Fachschule für Sozialpädagogik. Die Lernortkooperation soll weitergeführt werden.Hospitation erfolgreich - für beide Seiten: So lautet das Fazit der Lernort-kooperation zwischen der Fachschule für Sozialpädagogik der Berufsbildenden Schulen in Walsrode und der Integrativen Kindertagesstätte Benefeld zum Thema Inklusion. Die Berufsschüler konnten sich selbst ein Bild machen, welche theoretischen Ansätze auch umsetzbar und sinnvoll sind und haben ganz eigene Lernprozesse und Gedankenansätze erarbeitet. Die Konsultationskindertagesstätte hingegen - eine von neun in ganz Niedersachsen - konnte einmal mehr ihre pädagogischen Ansätze und Ziele präsentieren - und auch die Erkenntnisse und Rückmeldungen aus dem Projekt in die eigene Arbeit aufnehmen.

Schulleiter Andre Kwiatkowski (rechts) begrüßte zahlreiche Gäste anlässlich des 150. Geburtstages der BBS Walsrode. Vor 150 Jahren wurde mit der Einführung der Handelsschule der Grundstein für die Berufsschule Walsrode gelegt. Gefeiert wurde dieser Geburtstag zum Ende des Schuljahres mit den wichtigsten Partnern der Berufsschule, den Ausbildungsbetrieben im Rahmen eines „Betriebeabends". Rund 80 Gäste waren der Einladung in das Forum der BBS Walsrode gefolgt. Arne Kuhne, der zuständige Abteilungsleiter für Berufsschule, nahm die Gäste mit auf eine Zeitreise durch die einzelnen Epochen der Berufsschule Walsrode.

Rege Unterhaltungen: Schüler und Experten diskutierten während der Workshops das Thema Inklusion.Projektbezogener Unterricht in der Ausbildung mit realitätsnahen Aufgaben: Dieser Situation stellt sich die Fachschule Sozialpädagogik (FSP 2) der Berufsbildenden Schulen Walsrode in Kooperationsarbeit mit der Integrativen Kita Benefeld in den kommenden Wochen. Unter dem Decknamen Inklusion gehört die Kita niedersachsenweit zu neun Konsultationskitas, mit der Aufgabe „Praxis berät Praxis".

Daraus ergab sich die Idee, dass Kleingruppen der FSP 2 in der Kita hospitieren und sich die Praxis der Umsetzung von Inklusion anschauen. Als begleitender Kooperationspartner wurde die Hochschule HAWK Hildesheim/Holzminden/Göttingen - Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit - gewonnen.

Begeistert von Frankreich: Till Wilke, Oleg Tscherr, Desiree Schneider und Fabian Deierling erhielten zwei Wochen lang Einblicke in die Berufsausbildung zum Bäcker an einer französischen Berufsschule und in Bäckereien

Begeistert von Frankreich: Till Wilke, Oleg Tscherr, Desiree Schneider und Fabian Deierling erhielten zwei Wochen lang Einblicke in die Berufsausbildung zum Bäcker an einer französischen Berufsschule und in Bäckereien.

Französische Backkunst ist geprägt von Baguette und Croissant, aber auch aufwendigem Gebäck aus der Konditorei (Patisserie). Die Sortimentsvielfalt im Nachbarland ist von Weizen geprägt, Getreidearten wie Roggen oder Dinkel sind wenig verbreitet. Für diesen Blick über den Tellerrand reisten vier motivierte Bäckerauszubildende aus dem zweiten Ausbildungsjahr der Berufsbildenden Schulen (BBS) Walsrode zu einem zweiwöchigen Austausch ins französische Beauvais, rund 70 Kilometer nördlich von Paris.

Marcel Pohlmann übt den Beruf mit einer Leidenschaft aus, die ihn an einem Weltrekordkuchen mitwirken ließ, zum Kammersieger und Niedersachsens jüngstem Bäckermeister machte.Schon als kleiner Junge stand Marcel Pohlmann in der Backstube seiner Eltern. Mit neugierigem Blick beobachtete er ganz genau, was Papa Klaus Pohlmann mit Teig, der richtigen Temperatur und Liebe zum Handwerk alles zauberte. Klar, dass der heute 20-Jährige auch ins Handwerk einstieg. Und den Beruf übt er mit einer Leidenschaft aus, die ihn an einem Weltrekordkuchen mitwirken ließ, zum Kammersieger und Niedersachsens jüngstem Bäckermeister machte.

In nur 3 Jahren zum/zur

Staatlich geprüften Betriebswirt/in

 

Schwerpunkt:

Absatzwirtschaft/Marketing

 

Beginn: 1. Februar 2016 (Anmeldeschluss: 15. November 2015)

Die Klasse WVA 3 der Walsroder BBS besuchte das Verwaltungsgericht in Lüneburg. Im Rahmen der Tagesfahrt verfolgten die angehenden Verwaltungsfachangestellten auch eine Verhandlung mit. Eine private Klägerin wehrte sich dabei gegen einen Bescheid des Landkreises Celle. Anschließend stellten der Präsident des Gerichtes, Wolfgang Siebert, und dessen Kollege Gerd Ludolfs der BBS-Klasse das alte Kasernen-Gebäude vor und erläuterten die Aufgaben des Verwaltungsgerichtes. Ein weiterer Fall aus dem niedersächsischen Gesetz wurde gemeinsam gelöst.

Sind stolz auf und glücklich über den neuen Ausbildungszweig der BBS Walsrode: Schulleiter Andre Kwiatkowski, Abteilungsleiterin Claudia Baden - mit drei ihrer Schützlinge - und Wolfgang Puschmann.Mit dem brühmten „Hallelujah“ von Leonard Cohen leitete Nadine Henning am Klavier die feierliche Einschulung im Forum der Berufsbildenden Schulen (BBS) Walsrode ein. Ob sich in diesem Moment die rund 20 Schüler ebenfalls „Hallelujah“ dachten, sei dahin gestellt. Doch der Stolz und die Freude waren ihnen anzusehen.

Gesunde Arbeits- und Lebensbedingungen stellen sich auch im „Lebensraum Schule“ nicht von selber ein. Zumindest jedoch können sie immer noch verbessert werden, wie die BBS Walsrode über die vergangenen zwei Jahre erfolgreich bewiesen haben. Ihr Ansatz: Im Rahmen einer Projektgruppe hat sich die Schule auf die Agenda gesetzt, Sofortmaßnahmen umzusetzen und die Gesundheit im Vorfeld einer groß angelegten Umbaumaßnahme nicht aus dem Fokus zu verlieren! „Die besondere Herausforderung dabei war, das komplette Kollegium mit circa 130 Personen mitzunehmen, so dass Lehrkräfte, Schulleitungsmitglieder und auch das nichtlehrende Personal in die Projektgruppen-Arbeit einbezogen wurde – eine spannende und gelungene Arbeit liegt hinter uns und wird auch in Zukunft fortgesetzt!“, verspricht Schulleiter André Kwiatkowski die Fortsetzung eines lohnenswerten Projektes zum Wohle eines jeden Einzelnen.

Fortführung FSJ-Projekt Schule und Verein: Andre Kwiatkowski (Schulleiter BBS Walsrode) und Thomas Dierking (Vorsitzender TVJ Walsrode) unterstützten Tina Thielhorn (FSJlerin-Sport) gemeinsam mit Michael Harnisch (Mentor für FSJ-Sport beim TVJ Walsrode) und Max Heldberg (Teamleiter Sport der BBS Walsrode, von links).Eine Weiterentwicklung von sozialen, persönlichen und fachlichen Kompetenzen, das sind die zentralen Merkmale, die ein junger Mensch in einem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) durchlebt und erlebt. Auch die Berufsbildenden Schulen Walsrode und der TVJ Walsrode blicken zufrieden auf das erste Jahr der Kooperation mit einem gemeinsamen FSJler im Sport.

Mit Tina Thielhorn geht die Zusammenarbeit nun ins zweite Jahr. Nach dem Pilotprojekt 2014/2015, freuen sich Schule und Verein über die Fortführung. Thielhorn wird in der BBS Walsrode gemeinsam an der Seite von mehreren Lehrkräften verschiedene Klassen im Sportunterricht Unterstützung geben. Vorwiegend werden die Aktivitäten der 17-jährigen Walsroderin in der Schule am Vormittag stattfinden, um dann am Nachmittag dem TVJ Walsrode als Übungsleiterin zur Verfügung zu stehen. Beide Institutionen erhoffen einen kreativen Einfluss bei der Entwicklung von Projekten durch Tina Thielhorn, die vor den Sommerferien noch selbst Schülerin an den BBS Walsrode war.

Schulleiter Andre Kwiatkowski, Charlotte Schließauf, Weltladen Walsrode (v.l.), und Bürgermeisterin Helma Spöring (4.v.l.) überreichten dem stellvertretenden Geschäftsführer der Schülerfirma, Jannik Woelms (3.v.l.), und den beiden Lehrkräften Joachim Thomas und Stefan Gerhardt (v.r.) die Urkunde. Erstmals in Niedersachsen ausgezeichnet mit dem Preis „Faire Schulklasse - Klasse des fairen Handels" wurde mit der Berufsfachschule Wirtschaft - Schwerpunkt Handel - eine Schulklasse der Berufsbildenden Schulen Walsrode mit ihrem Fairtrade-Wirtschaft-Live-Projekt „goBANgo". Das zentrale Thema „fair gehandelte Produkte" erstreckte sich durch viele Unterrichtsbausteine der Schülerinnen und Schüler. Ihr zentrales Produkt, die Banane, von dem auch vor einigen Jahren der Name der Schülerfirma abgeleitet wurde, fand mit Schokoriegeln, Schokolade, Keksen, Kaffee, Tee und Kakao und vielen weiteren Produkten einen größeren Rahmen.

Ein Stern für die Küche: Das Verpflegungsangebot an den Berufsbildenden Schulen Walsrode wurde von der Verbraucherzentrale Niedersachsen ausgezeichnet.„Schule auf EssKurs“ heißt ein Aktionsplan der Verbraucherzentrale Niedersachsen, mit der die Verpflegungssituation in Mensen und Schulrestaurants seit dem Schuljahresbeginn optimiert werden soll und die im vergangenen Schuljahr für eine Erweiterung des Angebotes der Berufsbildenden Schulen (BBS) Walsrode sorgte. Saisonales, heimisches Gemüse verarbeiten, aber auch das Wissen zum Einsatz von bekannten, frischen Kräutern und unbekannten Gewürzen führte bei Schülern und Lehrkräften zu einer anderen Wahrnehmung von Lebensmitteln.

Der Schulleiter der Berufsbildenden Schulen Walsrode, Andre Kwiatkowski, und Abteilungsleiter der Berufsschule, Arne Kuhne (rechts), stehen für die Weiterentwicklung der BBS zu einem Kompetenzzentrum für Berufsbildung in der Region. Vor 150 Jahren stimmte der Magistrat der Stadt Walsrode der Errichtung einer Handelsschule zu.Die Aufzeichnungen der Berufsbildenden Schulen in Walsrode reichen weit zurück. Genauer gesagt bis in das 19. Jahrhundert. Denn vor 150 Jahren, im Jahr 1865, wurde er gelegt, der offizielle Grundstein der BBS Walsrode. Im Mai stimmte der Magistrat der Stadt der Eröffnung einer Handelsschule zu. Im Laufe der Jahrzehnte haben sich nicht nur die Verhältnisse geändert, sondern auch die BBS hat sich weiterentwickelt.

83 Absolventen der Berufsfachschulen an den BBS Walsrode erhielten ihre AbschIusszeugnisse.

Am vergangenen Mittwoch verabschiedeten die Berufsbildenden Schulen (BBS) Walsrode, Fachbereich Sozialpädagogik, feierlich die Abschlussjahrgänge der Fachschulen Pflegeassistenz, Sozialassistenz, Heilerziehungspflege und Sozialpädagogik in der Stadthalle Walsrode. Dass wegen der gleichzeitig stattfindenden Eröffnung des A27-Parks nicht die „erste Garde“ der Festredner auf der Abschlussfeier sprach, war für die insgesamt 83 Absolventen nur von untergeordneter Bedeutung.

aniel Dinkela: Ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten - Klassenlehrer Clemens Linder von den BBS Walsrode (links) und Ausbilder Ralf Schmidt (rechts) verabschiedeten Dinkela (2. von links) gemeinsam mit der Bundestagsabgeordneten Kirsten Lühmann (Celle) in die USA.Deutsche Handwerker genießen im Ausland einen überaus guten Ruf. Daher fördert das Parlamentarische Patenschafts-Programm des Bundestages (PPP) Junghandwerker nach ihrer Ausbildung mit einem zwölfmonatigen Stipendium in den USA. Für den 21jährigen Daniel Dinkela aus Hermannsburg, der seine Ausbildung als Feinmechaniker Anfang dieses Jahres bei der Firma Ralf Schmidt in Honerdingen abgeschlossen hat, geht es am 4. August mit einem Stipendium im Gepäck als „Junior Botschafter" in die Vereinigten Staaten von Amerika (USA). Er ist einer von 75 ausgewählten Teilnehmern aus Deutschland.

Natur und Technik: Unter dem Motto erlebten die Gäste aus Miastko gemeinsam mit Schülern der BBS Walsrode unter anderem das Phaeno in Wolfsburg.„Natur und Tech-ni k“ war die Überschrift des diesjährigen Deutsch-polnischen Schüleraustausches der Berufsbildenden Schule (BBS) Walsrode mit der Technischen Berufsschule aus Miastko. Unter anderem wurde diese Jugendbegegnung durch die Förderung des Deutsch-Polnischen Jugendwerks möglich. Die Partnerschaft zwischen beiden Schulen besteht bereits seit vielen Jahren, und es entstehen hierdurch immer wieder langjährige Freundschaften zwischen Schülern beider Länder.

Unterricht im Freien möglich: Schulleiter Andreas Dzionsko (rechts) freute sich über die Unterrichtsmaterialen und Sitzgelegenheiten für die Lieth-Schule Bad Fallingbostel, die ohne die Hilfe der BBS Walsrode nicht möglich gewesen wären.Um Geometrie im Unterricht greifbar darzustellen, fertigten Schüler der Berufseinstiegsschule und des Berufsvorbereitungsjahres der Berufsbildenden Schulen Walsrode für die Lieth-Schule in Bad Fallingbostel Zylinder, Pyramiden, Würfel, Rechtecke und einen Kegel als Unterrichtsmodelle an. Als Besonderheit wurden auch Winkelhalbierende und Diagonalen eingearbeitet. Unter Anleitung von Fachpraxislehrer Jürgen Dunecke führten die Schüler den Zuschnitt, Schweiß- und Feilarbeiten durch. Außerdem verschönern neue Sitzgelegenheiten die Außenanlage der Lieth-Schule in Bad Fallingbostel. Fachpraxislehrer Matthias Deneke von den BBS nutzte das Projekt, um den Schülern Zuschnitt aber auch Montagearbeiten bezugsnah darzustellen.

Quelle: Walsroder Zeitung vom 06.07.2015 (red)

Können stolz auf ihre Leistung sein: Ingesamt haben 126 Schülerinnen und Schüler entweder ihr Abitur am Beruflichen Gymnasium (linkes Bild) oder die Fachhochschulreife an der Fachoberschule (Bild rechts) erworben.Können stolz auf ihre Leistung sein: Ingesamt haben 126 Schülerinnen und Schüler entweder ihr Abitur am Beruflichen Gymnasium (linkes Bild) oder die Fachhochschulreife an der Fachoberschule (Bild rechts) erworben.

Besseres Wetter hätten sich die Absolventinnen und Absolventen der Berufsbildenden Schulen zu ihrer feierlichen Zeugnisübergabe am vergangenen Donnerstag nicht wünschen können. Die Sonne strahlte bei hochsommerlichen Temperaturen von einem wolkenlosen Himmel.

In der Stadthalle waren neben den frischgebackenen Schulabgängern und ihren Verwandten und Freunden auch Vertreter des Lehrerkollegiums und zahlreiche Ehrengäste gekommen, um die jungen Menschen zu verabschieden. 83 Jugendliche, die das Berufliche Gymnasium in den Sparten Wirtschaft, Technik (Schwerpunkt Informationstechnik), Gesundheit und Soziales (Schwerpunkt Sozialpädagogik) besuchten, bekamen das Abiturzeugnis überreicht. 43 Absolventen der Fachoberschule Technik oder Wirtschaft und Verwaltung (Schwerpunkt Wirtschaft) erhielten aus den Händen von Schulleiter Andre Kwiatkowski das Zeugnis der Fachhochschulreife. Die Gymnasiums-Big Band „Sound Twisters" untermalte die Feierstunde musikalis ch. „Das glückliche Aufatmen, diesen Lebensabschnitt gemeistert zu haben, versteht jeder, der an seine eigene Entlassung denkt", sagte Helma Spöring, Bürgermeisterin der Stadt Walsrode, in ihrer Rede, „nutzen Sie diese hervorragende Ausgangssituation, denn Sie haben ihren weiteren Lebensweg selbst in der Hand.“

Auch der stellvertretende Landrat des Heidekreises, Friedrich-Otto Ripke, gab den Jugendlichen ein paar Tipps mit auf den Weg: „Heute wird der Eindruck vermittelt, das Erfolg das Einzige ist, was zählt. Dahinter muss aber immer Arbeit und Leistung stehen. Das ist der Schlüssel zum Erfolg."

Akteure des „Fuchs“-Projekts: Hans-Ulrich Obieglo, Detlev Scholle, Gaby Tinnemeier, Sabine Meyer, Dagmar Samtlebe, Jürgen Haarstick, Angela Freitag, Manfred Ostermann und Andre Kwiatkowski (von links).Ein besonderes Projekt stellten jetzt der Landkreis, die Volkshochschulen und die Berufsbildenden Schulen vor: Es heißt „Fuchs - Fachkräfte sichern und Chancen fördern“ und wird finanziert vom Bund und EU. 400.000 Euro kostet es bis Ende 2017, und der Landrat Manfred Ostermann kündigte beim Pressetermin an, dass er sich für eine Fortsetzung einsetzen werde, wenn es erfolgreich sein wird. Gleichzeitig wandte er sich an kleinere und mittlere Betriebe: „Ich würde mir sehr wünschen, wenn sie bei diesem Projekt mit uns Zusammenarbeiten.“ Denn im wesentlichen geht es dabei um Rekrutierung zukünftiger Fachkräfte. „Wer heute glaubt, der Kelch beim Fachkräftemangel wird an ihm Vorbeigehen, der täuscht sich gewaltig“, so der Landrat.

Eine kleine Einweihungsfeier muss sein, dachten sich die Verantwortlichen von Berufsbildenden Schulen Walsrode, Landkreis und Planungsbüro (Foto), als sie sich am Montag am sanierten „Nebengebäude“ der BBS trafen. Dort ist in den vergangenen zwölf Monaten eine komplette energetische Sanierung inklusive Wärmeverbundsystem und 65 neuer Fenster vorgenommen worden - und zwar bei laufendem Betrieb. Für Einsatz, Fleiß und Geduld dankte BBS-Leiter Andre Kwiatkowski allen Beteiligten und befand, dass die Generalprobe für die „große“ Sanierung des Hauptgebäudes, die in den nächsten Jahren folgen soll, gelungen sei. Rund 570.000 Euro hat der Landkreis seit 2012 bereits in die Sanierung der BBS Walsrode investiert - Maßnahmen in mehrfacher Millionenhöhe stehen noch bevor.

Quelle: Walsroder Zeitung vom 17.06.2015 (rh)

Schnelle Rettung möglich: An den BBS Walsrode sind drei Defibrillatoren installiert worden und öffentlich zugänglich.Wird ein Opfer innerhalb der ersten Minute mit einem Elektroschock behandelt, besteht eine Überlebenschance von über 90 Prozent. Danach sinkt die Wahrscheinlichkeit um etwa zehn Prozent pro Minute. Nach spätestens fünf Minuten treten die ersten irreparablen Hirnschäden ein. Nach acht bis zehn Minuten ohne Reanimation ist der Patient in der Regel tot. Defibrillatoren, die mit Elektroschocks den Herzschlag anregen, sollen nach dem Vorbild zum Beispiel Dänemarks in naher Zukunft auch in Walsrode an öffentlich zugänglichen Bereichen installiert werden. Aus diesem Grund haben die Berufsbildenden Schulen (BBS) Walsrode drei automatische Defi-brillatoren (AED) installiert.

Angebot erweitert: Die Berufsbildenden Schulen Walsrode mit Teamleiter Jan van de Klok, Schulleiter Andre Kwiatkowski und Abteilungsleiterin Kristine Friedhoff (von links) informieren am 2. Juni über die Teilzeitausbildung zum staatlichen Betriebswirt.Zum 1. Februar 2016 bieten die Berufsbildenden Schulen Walsrode mit der Einführung der Fachschule Betriebswirtschaft in Teilzeit Fachkräften aus dem Bereich Wirtschaft, die auf eine abgeschlossene Berufsausbildung verweisen können, eine neue Perspektive in ihrer beruflichen Qualifikation.

Die dreijährige Weiterbildung in Teilzeitform berechtigt nach einem erfolgreichen Abschluss die Berufsbezeichnung „staatlich geprüfter Betriebswirt/staatlich geprüfte Betriebswirtin“ zu führen und qualifiziert so zum Einstieg in die mittlere bis höhere Führungsebene. Darüber hinaus erwerben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Fachhochschulreife sowie die Hochschulzugangsberechtigung für ein Studium an einer niedersächsischen Universität oder Hochschule. Einem anschließenden Studium steht also nichts im Wege.

Skepsis: Bäckerauszubildende Meike Schütt (re.) war überrascht von der „groben“ Technik bei der Croissants-Herstellung.Erfahrungen im Beruf sind mehr denn je gefragt -wenn sie zudem im Ausland gesammelt werden konnten, erhöht sich die Chance auf einen erfolgreichen beruflichen Werdegang. Die Ausbildungsbetriebe aus der Bäckerinnung Soltau-Fallingbostel bieten ihren Auszubildenden gemeinsam mit den Berufsbildenden Schulen (BBS) Walsrode seit vielen Jahren an, während der Ausbildungszeit für zwei Wochen die „Geheimnisse" der französischen Backkunst direkt in Frankreich kennenzulernen.

Partner des diesjährigen Projektes war das Lycee Georges Baptiste in Canteleu in der Nähe der Stadt Rouen (Normandie). Gefördert vom Deutsch-Französischen Jugendwerk und unterstützt von den Organisationen EuropaDirekt aus Dresden und Cefir aus Dunkerque in Frankreich haben die Ausbildungsbetriebe und die BBS Walsrode für Auszubildende im Bäckerhandwerk einen solchen Austausch durchgeführt.

Aufarbeitung als AntriebDiese eine Nummer wird die 90-Jährige nicht mehr los: 41948. In Auschwitz-Birkenau war sie nicht mehr Esther Bejarano oder das Kind mit Spitznamen Krümel, sie war nur noch jene Nummer, die ihr schmerzhaft auf den linken Arm tätowiert worden war. Jahre nach dem Krieg ließ sie die Nummer mehr schlecht als recht entfernen. In ihren Erinnerungen wird sie indes für immer eingebrannt bleiben, wie so vieles, was sie unter dem Nazi-Regime ertragen musste.

Die Kirche wird unterstützt: Jürgen Dunecke und André Kwiatkowski (von links) übergaben eine Rampe an die Kirchengemeinde Honerdingen-Meinerdingen.Das Team um Wolfgang Wagner verrichtet auf dem Friedhof Meinerdingen auch in diesem Jahr freiwilligen Dienst. Bei den Arbeiten fallen unter anderem große Mengen an Grüngut an, die über einen Container beseitigt werden. Damit eine sichere Entsorgung des Grüngutes gewährleistet wird, haben Schüler der Berufsfachschule Metall an den Berufsbildenden Schulen Walsrode unter der Leitung von Fachpraxislehrer Jürgen Dunecke eine Rampe für die Containerauffahrt gebaut.
Schulleiter André Kwiatkowski betonte bei der Übergabe an Siiri Eggers vom Kirchvorstand Meinerdingen die Wichtigkeit von praxisnahen Projekten für Schüler, da sie nur so den realen Bezug für den Beruf erkennen würden. Weitere Projekte zur Unterstützung der ehrenamtlichen Arbeit sollen im Rahmen des Unterrichtes ermöglicht werden.

Quelle: Walsroder Zeitung vom 27.03.2015 (re)

Seit mehreren Jahren nutzen Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums der Berufsbildenden Schulen (BBS) Walsrode die Möglichkeit, im Rahmen des Skikurses Erfahrungen zu sammeln. Mit einer abschließenden Kursfahrt ins Zillertal wurde es „ernst“: 24 Schülerinnen und Schüler des 12. und 13. Jahrganges erlebten die Bedingungen im Skigebiet Hoch-Zillertal-Kaltenbach. Dort konnten sie ihre fahrerischen Fähigkeiten auf den Abfahrten verbessern. Tipps gab es von den Sportlehrern Inga-Lena Röper und Jens Artschwager von der BBS.

Quelle: Walsroder Zeitung vom 21.03.2015

Von Walsrode nach Hannover: Christiane Fischer wurde nach zwölf Jahren an den Berufsbildenden Schulen Walsrode von den bisherigen Kollegen im Rahmen der Gesamtkonferenz verabschiedet. Nun ist sie Schulleiterin der BBS 14 in Hannover und freut sich auf diese Aufgabe.Schullandschaft erlebt Veränderungen und macht auch vor den Berufsbildenden Schulen Walsrode nicht halt. Mit dem Start in das Schuljahr 2014/2015 hat eine Neustrukturierung der Abteilungen an den Berufsbildenden Schulen Walsrode eingesetzt.

„Ich will endlich lernen, wie es richtig geht“: Werner Stockhofe hat im Alter von 60 Jahren die Ausbildung zum Tischler begonnen. Der frühere Bauleiter der Wolff Walsrode AG besucht fünfmal die Woche die BBS Walsrode, wo er einen eigenen Werkzeugspind besitzt.Anfang Mai geht es auf Klassenfahrt. Segeln auf dem Ijsselmeer. „Ich freue mich darauf“, sagt Werner Stockhofe, Schüler der Berufsbildenden Schulen in Walsrode. Stockhofe geht gerne zur Schule, vor allem aber tut er es freiwillig, denn er hat ein Ziel: Nach seiner Abschlussprüfung will er direkt in den Ruhestand gehen, um sich seinem Hobby zu widmen: der Tischlerei. Der Schüler mit dem grauen Bart ist der älteste Schüler, der jemals die Einjährige Berufsfachschule Holztechnik an den Berufsbildenden Schulen in Walsrode besucht hat - Stockhofe ist 61 Jahre alt.

Projekt Sozialpädagogik: Die Anforderungen wurden geändert. Das Projekt der Fachschule Sozialpädagogik der BBS Walsrode war ein voller Erfolg. In Kleingruppen wurden Ideen gesammelt und kreativ umgesetzt.Projekte zu initiieren, dokumentieren und evaluieren wird ein immer wichtigerer Bestandteil in der Ausbildung der Schülerinnen und Schüler der Fachschule Sozialpädagogik der Berufsbildenden Schulen Walsrode zu staatlich anerkannten Erziehern. Um diesen Anforderungen weiterhin gerecht zu werden, wurde der Fokus in der Projektarbeit in dieser Ausbildung verschoben und angepasst. Inhalte aus dem Projektmanagement wurden unter anderem dabei herangezogen.

Zeitlich sind die Projekte kürzer geworden, sie werden aber mit mehr Nähe zur Praxis von den angehenden Erzieherinnen und Erziehern entwickelt. Ideen und Wünsche der Einrichtungen bieten dabei immer mehr Grundlagen zur Umsetzung. Hilfestellung und Anregungen erhalten die angehenden Fachkräfte in dem Projekt von den erfahrenen Mitarbeitern der Einrichtungen.

 Dabei lernten die französischen Auszubildenden viele neue Techniken bei der Herstellung kennen.Kornstangen am Spieß, Zwiebelbrot mit Griebenschmalz, Stollenwolken oder Wiener Knoten - Das Angebot an Back- und Konditorprodukten bei der Abschlussveranstaltung war groß. Die Schüler der Berufsbildenden Schulen (BBS) Walsrode hatten die Leckereien gemeinsam mit französischen Auszubildenden aus Rouen beim ersten Austauschprogramm hergestellt.

Eine Woche lang durften die zehn jungen Bäcker und Bäckerinnen aus der Normandie bei Roland Ehlers, Bäcker und Lehrer für Fachpraxis an der BBS, und seinen Schülern etwas über die Geheimnisse deutscher Backkunst erfahren. Zum ersten Mal waren Auszubildende aus Frankreich zu Besuch an der BBS in Walsrode.

Spezialwerkzeug gefertigt: Schüler des BVJ Metall der Berufsbildenden Schulen Walsrode und der Klaus-Dieter-Haehn-Schule übergaben einen Fahrradwender an die Polizei Walsrode und Rotenburg.Es war ein interessanter Spezialauftrag: „Bau von Fahrradwendern“ - so lautete die Aufgabenstellung Anfang des jüngsten Schuljahres für die Schülerinnen und Schüler des Berufsvorbereitungsjahr Metalltechnik der Berufsbildenden Schulen (BBS) Walsrode in Kooperation mit der Klaus-Dieter-Haehn-Schule. Auftraggeber waren die Polizeikommissariate Walsrode und Rotenburg.

Fachpraxislehrer Jürgen Dunecke band beide Schulen über den gesamten Zeitraum in alle Abschnitte dieses besonderen Projektes ein. Von der Planung, über Schweißarbeiten bis zum Lackieren. „Mit dieser realen Aufgabe wurden Schülerinnen und Schüler beider Schulen fit gemacht für den Beruf erklärte Schulleiter Andre Kwiatkowski bei der Präsentation der Ergebnisse gegenüber den Auftraggebern.

Mit der Installation einer Berufsfachschule Sozialassistenz als Teilzeitausbildung zum 1. August 2015 reagieren die Berufsbildenden Schulen Walsrode auf die geänderten Anforderungen des „KiTaG" (Gesetz über Tageseinrichtungen für Kinder). Daraus resultiert ein dringlicher Bedarf an Drittkräften in Krippen in der Region.

Wollen Teilzeitausbildung installieren: Claudia Baden (Abteilungsleiterin), Schulleiter Andre Kwiatkowski, Inga-Lena Röper (Teamleiterin Sozialassistenten) und Dr. Holger Küls, Fachberater für Sozialpädagogik bei der niedersächsischen Landesschulbehörde (von links), präsentierten das Konzept der Teilzeit-Berufsfachschule Sozialassistenz.

„Einrichtungen, deren Drittkräfte nicht über diese oder ähnliche Qualifikationen verfügen, können zukünftig keine Bundesmittel zur Unterstützung erhalten", erläutert der Schulleiter der Berufsbildenden Schulen (BBS) Walsrode, Andre Kwiatkowski, die neue Situation. Die Zielpersonen für den neu installierten Bildungsgang an den BBS Walsrode kommen künftig aus Krippen oder anderen pädagogischen Einrichtungen, die in der Regel eine Qualifikation in der Kinderpflege, als Spielkreisgruppenleiterin oder auch Kindertagespflegerin, sogenannte Tagesmütter, haben.

Die wichtigen Beratungsgespräche, das weiß auch Dorothea Schwegler, wird es an diesem Tag nicht geben. „Vielleicht aber eine erste Kontaktaufnahme“, sagt die Schulsozialarbeiterin der Berufsbildenden Schulen (BBS) Walsrode. Seit 1999 organisiert Schwegler den Aktionstag „An wen kann ich mich wenden“ an ihrer Schule - und der Name sagt im Prinzip schon vieles über den Inhalt: Etwa 50 Selbsthilfegruppen, Vereine, Verbände und Institutionen stellen jeweils am letzten Freitag im November ihre Arbeit vor und zeigen so den Schülern auf, wo es Hilfe gibt, wenn Probleme auftauchen oder bereits da sind.

Ein  wichtiger Tag, um Informationen zu sammeln:  „An wen kann ich mich  wenden“ heißt der Aktionstag in den BBS Walsrode, an dem etwa 50  Gruppen, Vereine, Verbände und Institutionen sich und ihre Arbeit  vorstellen.

„Auch ich kann mich an einem solchen Tag informieren, was es für Angebote gibt", sagt Schulsozial-arbeiterin Schwegler, was ein ganz angenehmer Nebeneffekt für ihre Arbeit ist, aber nun wahrlich nicht im Vordergrund steht. Denn dort im Mittelpunkt sollen die Schüler und ihre Probleme stehen.

„Sehr  ärgerlich“:  Andre Kwiatkowski bedauert, dass die Deutsche Gesellschaft  für Internationale Zusammenarbeit den Flug nach Äthiopien wegen der  Ebola-Gefahr kurzfristig abgesagt hat. „Aber das Projekt ist nicht  gestorben“, stellt der Leiter der BBS Walsrode klar. Die Impfungen waren erledigt, die Koffer gepackt, der Pass lag bereit - doch dann wurde der Flug, der Andre Kwiatkowski nach Addis Abeba in Äthiopien hätte bringen sollen, kurzfristig abgesagt. Die Ebola-Gefahr sei zu groß, hieß es. So verbrachte der Leiter der Berufsbildenden Schulen Walsrode die Herbstferien zu Hause.

Urlaub hätte Kwiatkowski im ostafrikanischen Land nicht machen wollen. Vielmehr wollte er dabei mithelfen, eine Kooperation zwischen verschiedenen Berufsbildenden Schulen in Deutschland und Einrichtungen in Afrika aufzubauen, insbesondere für technische Ausbildungsberufe.

An wen kann ich mich wenden? Unterschiedliche Bereiche werden beim Infotag am Freitag, 28. November, im Forum der BBS Walsrode vertreten sein.„An wen kann ich mich wenden?" ist seit 1999 eine feste Veranstaltung, bei der Institutionen und Selbsthilfegruppen immer am letzten Freitag im November (in diesem Jahr 28. November) in den Berufsbildenden Schulen Walsrode über ihre Arbeit informieren.

Austausch  unter Lehrkräften: Velka Nedyalkova, Schulleiterin in Bulgarien, erhält  von BBS-Leiter Andre Kwiatkowski, Einblicke in den Schulalltag.„Öffnung von Schule und Europa“: So umschreibt BBS-Schulleiter Andre Kwiatkowski die Idee, die hinter dem Praktikum der bulgarischen Lehrerin Velka Nedyalkova an den Berufsbildenden Schulen Walsrode steckt (bis 29. November). Der pädagogische Austauschdienst der Kultusministerkonferenz (PAD) fördert solche Projekte.

Vielversprechende Zusammenarbeit: Francisco Balbas absolviert sein Freiwilliges Soziales Jahr mit Unterstützung von TV-Jahn Schatzmeister Horst Wonneberg, Mentor Michael Harnisch, Sportlehrer Max Heldberg und BBS-Schullei-ter Andre Kwiatko-wski (von links).Freiwilliges Soziales Jahr - kurz FSJ -, das bedeutet ein Jahr Orientierung, Engagement und erste Mitarbeit im angestrebten Berufsbereich. Meistens wird das FSJ, wie der Name schon andeutet, klassisch mit den sozialen Tätigkeitsbereichen wie zum Beispiel Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen oder Kindertagesstätten verbunden. Allerdings gibt es das Freiwillige Jahr mittlerweile auch in den Bereichen Sport, Kultur, Denkmalpflege und Politik. Dieses neue Angebot nutzt Francisco Balbas und macht nach seinem Schulabschluss nun ein sportliches FSJ.

„Berufe - gesucht - gefunden!" So lautete das Motto bei der 13. Walsroder Ausbildungsmesse, die am Donnerstag zum zweiten Mal in den Räumlichkeiten der Berufsbildenden Schulen (BBS) Walsrode stattfanden. Die Einrichtung kam angesichts von 70 Ausstellern (Rekord), rund 1350 Besuchern und parallel stattfindenden Unterricht an ihre Kapazitätsgrenzen. Die Nachfrage war groß - ebenso groß wie das Interesse von Unternehmen, um potenzielle Arbeitnehmer von morgen zu werben. Denn in Zeiten geburtenschwacher Jahrgänge gelingt es längst nicht mehr jedem Betrieb, Azubis in ausreichender Zahl zu finden.

 

 

Ausdruckstarke Werbung: Mit diesem Bild auf dem Flyer werben die BBS für die Walsroder Ausbildungsmesse.70 Aussteller und mehrere Mitmachstationen präsentieren sich während der „Walsroder Ausbildungsmesse“ die am kommenden Donnerstag in den Räumen der Berufsbildenden Schulen Walsrode stattfinden wird. Vertreter aus Handwerk, Handel, Verbänden und Dienstleistungsunternehmen stehen dabei für Fragen der Besucher zu Verfügung.

Hinter den bekannten Möglichkeiten der Berufsausbildungen aus Bereich Handwerk oder Bürobereich können sich viele etwas vorstellen. Aber was ist die Aufgabe von einem Flachglasmechaniker oder welche Arbeiten erledigt ein Kom-munikationsdesinger. Für Fragen zu diesen Ausbildungsberufen und vielen Weiteren bekannten und unbekannten Berufen stehen die Betriebe und Einrichtungen mit ihren kompetenten Ansprechpartnern an diesem Tag zur Verfügung.

Vorreiterrolle in der Teilzeitausbildung: Die BBS Walsrode, Verden und Rotenburg mit ihren Schulleitern Andre Kwiatkowski, Manfred Runge und Wolf Hertz-Kleptow (von rechts) beschreiten neue Wege mit einer gemeinsamen Teilzeitausbildung in der Sozialpädagogik.

Startschuss für die Fachschule Sozialpädagogik in Teilzeitausbildung: Mit dem Beginn des neuen Schuljahres gehen die Berufsbildenden Schulen Walsrode, Rotenburg und Verden neue Wege und unterzeichneten in der vergangenen Woche einen Kooperationsvertrag zu einer gemeinsamen sozialpädagogischen Teilzeitausbildung - eine einmalige Form in Niedersachsen. Eine Teilzeitklasse bzw. einen Bildungsgang, der von mehreren Berufsbildenden Schulen gleichzeitig auf der Basis eines Kooperationsvertrages oder einer Vereinbarung angeboten wird, ist einmalig in Niedersachsen. Darauf verwies die stellvertretende Landrätin des Landkreises Rotenburg/Wümme und Mitglied des Landtages, Elke Twesten, in ihrem Grußwort während der offiziellen Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zwischen den drei Schulen.

Hoher Investitionsbedarf: Nach Berechnungen der Kreisverwaltung müssen in den kommenden fünf Jahren rund zehn Millionen Euro in den BBS-Standort Walsrode investiert werden.

Die Kreisverwaltung hat dem Kreisschulausschuss in dessen jüngster Sitzung umfangreiches Zahlenmaterial präsentiert. Hintergrund war die Frage aus der Politik, wie stark der Kreishaushalt in den nächsten Jahren durch Schulbaumaßnahmen belastet wird. Antwort: Die Verwaltung plant zwischen 2015 und 2020 Investitionen an den Schul-standorten in Höhe von rund 40 Millionen Euro, zusätzliche Wünsche der Schulen eingerechnet sogar 50 Millionen Euro. Zum Vergleich: Zwischen 2002 und 2013 investierte der Landkreis 117 Millionen Euro an die Schulen im Heidekreis.

Um den Investitionsbedarf zu ermitteln, der auch mit der Zahl an nötigen Unterrichtsräumen zusammenhängt, legte die Verwaltung ihren Berechnungen die Schülerentwicklungszahlen zu Grunde. Daran lässt sich aber nicht nur ablesen, welche Summen an welchen Standorten in den nächsten Jahren zu investieren sind - es wird im Ansatz auch schon deutlich, dass manche Schulstandorte, so wie Hodenhagen und Neuenkirchen, in die Einzügigkeit, andere von der Drei- in die Zweizügigkeit fallen, „möglicherweise könnte es sogar noch trauriger aussehen“, kommentierte die Erste Kreisrätin, Helma Spöring, die Zahlen. Allerdings ging es bei der Präsentation der „Schulbaulandschaft“ nicht um die zukünftige „Schullandschaft“ - obwohl jeder der Anwesenden wusste, dass beides unmittelbar miteinander zusammenhängt.

Gut besuchte Veranstaltung: Zusammen mit Lars Klingbeil diskutierten Urban Überschär (Frie-drich-Ebert-Stiftung), Cornelia Baden, Elke Starostzik, Wolfgang Hensoldt und Andre Kwiatkowski (von links).Was ist Schule? Eine vielseitige Einrichtung zur Vermittlung von Bildung als Grundlage für das ganze Leben? Oder ein Dienstleister, Zubringer für die Wirtschaft, Lieferant möglichst passgenauer und funktionierender junger Menschen? Das war ein Aspekt einer intensiven Diskussionsveranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung in der Walsroder Stadthalle, zu der auch der Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil eingeladen hatte -Thema: „Berufliche Bildung im ländlichen Raum als Chance für den Wirtschaftsstandort Heidekreis“. Die Veranstaltung war so gut besucht, dass Stühle fehlten. Auf dem Podium saßen Fachleute, von denen jeder einzelne den Abend hätte alleine bestreiten können - was sich aufgrund der Dichte und Komplexität des Themas und der vielen Aspekte aber auch als Handicap erwies: Klare Antworten und Handlungsstrategien gab es am Ende nicht.Mit dem Wirtschaftsberater Wolfgang Hensoldt, der an der KGS in Schwarmstedt das Patenschaftsprojekt seit Jahren mit organisiert, saß ein Pragmatiker auf dem Podium, der sich für eine klare Wirtschaftsausrichtung aussprach, denn: „Schüler, die den Standort verlassen, kommen meistens nicht wieder und gehen der Region verloren.“ Schule sei noch nicht gut genug vernetzt mit der Wirtschaft, und Politik und Schule dürften nicht alleine entscheiden; Wirtschaft müsse mit einbezogen werden.

Rund Begrüßung der neuen Schüler: Schulleiter Andre Kwiatkowski hielt eine Empfangsrede für die Schulanfänger an der Berufsschule.1500 neue Schülerinnen und Schüler begrüßte Schulleiter Andre Kwiatkowski zum Start in das neue Schuljahr 2014/2015 an den Berufsbildenden Schulen Walsrode. Im kommenden Schuljahr besuchen 1900 Schülerinnen und Schüler das regionale Kompetenzzentrum für berufliche Bildung in Walsrode. „Sie werden viele Änderungen und Neuerungen erfahren“, sagte Schulleiter Kwiatkowski in seiner Begrüßung. Im Hinblick auf die Bau- und Sanierungsmaßnahmen an den Gebäuden wird dabei etwas mehr Konzentration von einigen von Lernenden als auch von den Lehrenden abverlangt werden.

Quelle: Walsroder Zeitung vom 30.09.2014

Kreativität gefragt: Marcel Pohlmann bei der Herstellung seines Twisters, gefüllt mit einer Frischkäse-Tomaten-Schinken-Füllung.Buttercremeschnitte, Roggenmischbrot, Weizenkleingebäcke und ein Snack auf einem tourier-ten Hefeteig: So lautete die Aufgabenstellung der Gesellenprüfung der Bäckerinnen und Bäcker in der diesjährigen Abschlussprüfung in den Räumen der Berufsbildenden Schulen Walsrode. Kreativität und Ideenreichtum ist eine Grundvoraussetzung, um Rohstoffe in schmackhafte und optisch ansprechende Gebäcke zu verwandeln. Den angehenden Gesellinnen und Gesellen des Bäckerhandwerks gelang die Umsetzung der Aufgaben zum Teil eindrucksvoll, sie überzeugten die Prüfungskommission mit ihren Ergebnissen. Die Prüfung verlangte aber auch eine Rezeptberechnung. Zum aufwändigsten Teil gehörte die Gestaltung von zwei verschiedenen Gebäckformen für einen Snack. Die einzelnen Herstellungsprozesse mussten in der Planung des sechsstündigen Arbeitstages untergebracht werden.

Mehr als 100 Dienstjahre verließen mit Beginn der Sommerferien die Berufsbildenden Schulen (BBS) Walsrode. Tischlermeister Eduard Otterstätter, Maurermeister Heinrich Brüns, Sozialpädagogin Hildegard van Megen-Bock und der Abteilungsleiter des Beruflichen Gymnasiums, Jörg Lobert, verabschiedeten sich zum Teil nach mehreren Jahrzehnten in den Ruhestand.Abschied aus der Schule: Schulleiter Andre Kwiatkowski dankte Jörg Lobert, Hildegard van Megen-Bock, Heinrich Brüns und Eduard Otterstätter (von links) für ihre Arbeit.

Kaufmännisches Projekt hat sich durch den Laden „Bunte Vielfalt" in der BBS bewährt

An der Ausgabe von Getränken und kleinen Snacks hat sich zu Beginn der großen Pause bereits eine Schlange gebildet. Jetzt beginnt für Sandra Alhusen, Semir Alp, Hayat Öküzbogan, Anna Schadeck, Llisa Stöckmann, Kim-Eileen von Alm und Henrike Heins die Zeit höchster Konzentration und Geschäftstüchtigkeit. Sie alle sind Schülerinnen und Schüler im Berufsvorbereitungsjahr der Berufsbildenden Schulen und möchten nach dieser Zeit einmal im Einzelhandel ihr Geld verdienen. Derzeit üben sie ihren Berufswunsch schon einmal praktisch im Kiosk „Bunte Vielfalt" aus. 2014-07-28 schuelerladen

 Sparkasse kürt regionalen Schulsieger des Deutschen Gründerpreises für Schüler

Alle Mitglieder der Teilnehmergruppen sind Schülerinnen und Schüler des Fachs „Betriebswirtschaft mit Rechnungswesen/Controlling“ (BRC) der BBS Walsrode.2014-07-25 gruenderpreis

Den ersten Platz erlangte die Gruppe „Papas Colores“ mit ihrer Idee, mit bunten Pommes aus Biokartoffeln einen Wettbewerbsvorteil zu erzielen. Dafür gab es für die Gruppe von der Sparkasse ein Preisgeld von einhundert Euro. Auf dem zweiten Platz landete die Gruppe „Lefinitiso“ mit der Geschäftsidee eines Duftspenders, der mit einem Sensor mittels Erkennung der Körpertemperatur unterschiedliche Düfte ausgibt. Dafür gab es fünfundsiebzig Euro Prämie. Platz 3 erreichten mit gleicher Punktzahl die Gruppen „Safety Thumb“ mit einem Autoschlüssel, der individuelle Einstellungen im Auto speichert, sowie die Gruppe „Athene“, die mittels Sender und Empfänger auf die Suche nach verlegten Gegenständen im Haus geht. Dafür gab es jeweils fünfzig Euro Preisgeld.  

Umrahmt von vielen guten Wünschen, die den Abschlussklassen der Berufsfachschulen Pflege- und Sozialassistenz sowie der Fachschulen Heilerziehungspflege und Sozialpädagogik mit auf den Weg gegeben wurden, fand am Dienstag die Abschlussfeier der Abteilung Soziale Berufe der Berufsbildenden Schulen (BBS) Walsrode statt.Schulleiter Andre Kwiatkowski beschrieb den zahlreichen Schülern, Gästen und dem anwesenden Kollegium die tatsächliche Bedeutung des Begriffes „sozial“ und war bei seiner Recherche im Zeitalter der „Generation Smartphone“ auf äußerst zutreffende Verknüpfungen von Lerninhalten der „sozialen Schulformen“ mit der feierlichen Verabschiedung von Schulabgängern gestoßen.

1991 gab es in Deutschland nur 3000 registrierte Stammzellenspender - mittlerweile sind es 4,5 Millionen. Und seit gestern sind es noch einmal einige mehr. 900 Schüler haben sich an der großen Typisierungsaktion an den Berufsbildenden Schulen (BBS) Walsrode, organisiert von den Heilerziehungspflegeklassen I und II, beteiligt.2014-07-23 typisierung1

Grundsätzlich werden Energiegutachten in Auftrag gegeben, um in Gebäuden Energie und damit auch Kosten einzusparen. Das war auch das Ziel, als für die Berufsbildenden Schulen Walsrode mit europäischen Fördermitteln ein solches Gutachten erstellt wurde. Das Ergebnis hat alle Erwartungen übertroffen und sorgt dafür, dass beim Heidekreis sehr viel Energie und auch Geld freigesetzt werden müssen. Landrat Manfred Ostermann bestätigte im WZ-Gespräch, dass für notwendige Sanierungsmaßnahmen Ausgaben von rund 13 Millionen Euro hochgerechnet worden sind. Doch damit nicht genug. Auch an anderen Schulgebäuden besteht akuter Handlungsbedarf. Die Diskussion um Investitionen, die über 50 Millionen Euro liegen dürften, wird auch die Grundsatzdiskussion um die Zukunft von Schulstandorten auslösen. Angesichts rückläufiger Schülerzahlen stehen die Kreistagspolitiker vor der Frage, ob sie in Gebäude investieren wollen, die in absehbarer Zeit leer stehen.im Visier: Auch der Flachdachbereich des Hauptgebäudes weist großen Sanierungsbedarf auf.

Urkunde zum Jubiläum: Wolfgang Puschmann (rechts) gratulierte dem stellvertretenden BBS-Leiter Rolf Scharlemann zum 40-jährigen Bestehen der FOS Technik.Die Verabschiedung der Fachoberschul-Absolventen Technik und erstmals Wirtschaft der Berufsbildenden Schulen Walsrode war am Donnerstag keine „normale“ Abschlussfeier - ganz abgesehen davon, dass es sich für Schülerinnen und Schüler am Ende ihrer Schulzeit nie um normale Abschlussfeiern handelt; für sie sind sie einmalig. Aber in diesem Jahr feierte die Fachoberschule Technik ihr 40-jähriges Bestehen - Grund genug also, das Ereignis entsprechend der Bedeutung des Anlasses zu würdigen. Und dafür eignete sich niemand besser als die Erste Kreisrätin Helma Spöring, die vor 40 Jahren zum ersten Jahrgang gehörte, der in Walsrode die „Fachoberschule Ingenieurwesen Technik“ - wie sie damals hieß - besuchte.

„Poetry Slam“ und Abiturzeugnisse für die erfolgreichen Absolventen der Beruflichen Gymnasien der BBS Walsrode

62 Schülerinnen und Schüler haben an den Beruflichen Gymnasien Gesundheit und Soziales, Technik sowie Wirtschaft der berufsbildenden Schulen Walsrode ihre Allgemeine Hochschulreife erlangt.Die Absolventen des Beruflichen Gymnasiums der BBS Walsrode

„Geht das aber schnell", staunte einer der Nachwuchsbäcker aus dem Kindergarten unterm Regenbogen aus Südkampen mit großen Augen über vielen kleinen Brötchen, die die Maschine innerhalb weniger Sekunden aus dem Teigballen formte.2014-06-21 Kindergartenbaecker

Bei blauem Himmel und schwierigen Windverhältnissen legten Marius Petersen, Chris Helmke und Anna-Lisa Schaidt (von links) aus Klasse zwölf des Beruflichen Gymnasiums der Berufsbildenden Schulen (BBS) Walsrode ihren „kleinen" Segelschein nach den Richtlinien des Verbandes Deutscher Segelschulen ab.Segelschein

Die Bevölkerung wird älter und braucht für Pflege professionelle Fachkräfte mit fundiertem Wissen. Die Ausbildung zur Pflegeassistentin oder zum Pflegeassistenten an den Berufsbildenden Schulen (BBS) Walsrode bietet die Grundlage für viele weitere Berufe in der Pflege und Erziehung, wie beispielsweise den anschließenden Besuch der einzigen Fachschule Heilerziehungspflege im Heidekreis.Üben am Objekt: Um erste Erfahrungen bei der Körperhygiene mit pflegebedürftigen Menschen zu sammeln, üben die Auszubildenden an Puppen.

Die BBS Walsrode engagiert sich im Nachhaltigkeitsnetzwerk BBS futur 2.0 für einen zukunftsorientierten Unterricht. Das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderte und von der Deutschen UNESCO-Kommission ausgezeichnete Projekt verfolgt das Ziel, ökonomische, ökologische und soziale Nachhaltigkeit in der Unterrichts-, Schul- und Personalentwicklung von berufsbildenden Schulen zu etablieren und die Kooperation von Schulen mit regionalen Unternehmen zu fördern.

Absolventen von 1974 werden gesucht!

Mit Beginn des Schuljahres 1973/1974 starteten die ersten Schüler und Schülerinnen in die Fachoberschule (FOS) Technik an den berufsbildenden Schulen Walsrode.

So ganz einfach ist die Beziehung nicht immer zwischen Europäischer Union (EU) und den Menschen, die dort leben. Merkwürdige Regulierungsvorhaben stehen auf der einen Seite, zahlreiche Fördermittel, die aus Brüssel in die Regionen fließen, auf der anderen Seite. Doch was genau ist eigentlich die EU? Welche Chancen und Mechanismen verbergen sich hinter diesem Konstrukt? Der stellvertretende BBS-Schulleiter Rolf Scharlemann (rechts) freut sich über das neue Angebot eines EU-Info-Points an seiner Schule, das von Anna-Lena Sender (Zweite von rechts) und Martina Faltin (Vierte von rechts) vom Europe Direct Informationszentrum in Lüneburg aufgebaut wurde.

Für viele Schülerinnen und Schüler der allgemeinbildenden Schulen bricht nach den Sommerferien ihr letztes Schuljahr an. Sie stehen dann vor der Frage, was passiert eigentlich nach der Schule? Welchen Beruf möchte ich eigentlich ergreifen? Am 16. Oktober bieten die Berufsbildenden Schulen Walsrode in Kooperation mit dem Arbeitsamt und der Oberschule Walsrode mit der „Walsroder Ausbildungsmesse" daher interessante Möglichkeiten, um beim Berufswunsch Unterstützung zu finden.Vorbereitungen laufen bereits: Im Oktober wird es wieder eine „Walsroder Ausbildungsmesse“ in den Räumen der Berufsbildenden Schulen geben.

Mit Frankreich verbinden viele Menschen kulinarische Genüsse wie Rotwein und Baguette. Seit vielen Jahren ermöglichen die Berufsbildenden Schulen (BBS) Walsrode gemeinsam mit der Bäckerinnung Soltau-Fallingbostel einigen Bäcker-Auszubildenden ein zweiwöchiges Praktikum in Frankreich. 2014-05-05 Baeckeraustausch

„Eine tolle Kooperation zwischen Nord-und Südkreis" - mit diesen Worten lobte Landrat Manfred Ostermann die Zusammenarbeit der Osterwaldschule Schneverdingen und der Berufsbildenden Schulen (BBS) Walsrode. 2014-04-30 Fussballtore

Auf Erkundungstour gehen: Berufsbildende Schulen Walsrode geben Einblick in ihre Aus- und Fortbildungsangebote.Daria Franczok und Laura Göcht gaben Hinweise zum Besuch der Fachoberschule Wirtschaft

Eine Fahrkarte statt einer Eintrittskarte und eine Baustelle als Bühne - mehr bedurfte es nicht, um sich vom Forum der BBS auf die Walsroder Bahnhofsbaustelle versetzt zu fühlen. 2014-04-03 theater1

Am „Zukunftstag" prüften sechs Schülerinnen und Schüler im Alter von zehn bis dreizehn Jahren für sich, ob wesentlicher Bestandteil ihrer beruflichen Zukunft einmal die Berufsbildenden Schulen Walsrode werden könnten.Zukunftstag an den Berufsbildenden Schulen Walsrode

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